Ifo-Institut mit Zahlen zur Corona-Kreditaufnahme der Länder

Mit Krediten versuchen die Bundesländer,die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. Dabei steht Nordrhein-Westfalen ganz vorne, so das Münchner Ifo-Institut.
Nordrhein-Westfalen ist das Bundesland, das die höchsten coronabedingten Kredite aufnimmt, teilt das Münchner Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) mit. Das bevölkerungsreichste Land habe Kreditermächtigungen in Höhe von 33 Prozent seines Haushaltes von 2019 beschlossen, was 25 Milliarden Euro entspricht. Es folgen Bayern mit 31 Prozent (20 Milliarden) und Niedersachsen mit 27 Prozent (rund 9 Milliarden). Das geht hervor aus einem Aufsatz für den ifo-Schnelldienst 11/2020. „Die Höhe der Kreditermächtigungen und der bereits in Anspruch genommenen Mittel erscheinen als Reaktion auf diese außergewöhnliche Situation nachvollziehbar“, schreiben die ifo-Forscher Niklas Potrafke, Joachim Ragnitz und andere. „Die Schuldenbremse muss angesichts der konjunkturellen Entwicklung so schnell wie verantwortbar wieder eingehalten werden.“
Rheinland-Pfalz nimmt Kredite auf in Höhe von 20 Prozent seines Haushaltes, das Saarland 16 Prozent, Bremen und Brandenburg je 15, Baden-Württemberg 13, Hessen 12, Berlin 11 und Sachsen 10 Prozent. Darauf folgen Schleswig-Holstein (8), Hamburg (6) Mecklenburg-Vorpommern (4) sowie Sachsen-Anhalt (2). Thüringen wurde mit 0 veranschlagt, da dort der Landtag bis zur Drucklegung des Aufsatzes noch nichts beschlossen hatte.
In absoluten Zahlen folgen auf NRW und Bayern die Bundesländer Hessen und Baden-Württemberg mit je rund 14 Milliarden Euro, Niedersachsen (9), Berlin und Sachsen (je 6), Rheinland-Pfalz (3,5), Hamburg (3), das Saarland und Brandenburg (rund 2), Schleswig-Holstein und Bremen (rund 1). Schlusslichter sind Mecklenburg-Vorpommern mit 700 Millionen Euro und Sachsen-Anhalt mit rund 260 Millionen Euro. PM
Symbolbild: Pixabay.com

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