Geschichte

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Industriekultur trifft Bildungs- und Studienorientierung – Das Industriemuseum Teltow

Unter dem Motto „Vergangenheit bewahren – Gegenwart erleben – Zukunft gestalten“ dokumentiert das Industriemuseum der Region Teltow die über 150-jährige Industriegeschichte der Region entlang des Teltowkanals. In seinen Ausstellungsräumen präsentiert das Museum die Entwicklung traditioneller Industriezweige wie Automatisierungstechnik, Elektrotechnik, Kommunikationstechnik und Polymerchemie und greift aktuelle Themen wie Digitalisierung und „Industrie 4.0“ auf. Ein Roboter führt die Besucher durch die Ausstellung, erklärt die Exponate und zeigt dazu passende Videos.

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Mit KI und Fantasie ins Mittelalter – Stahnsdorfs spannende Vergangenheit

Vor der strohgedeckten Dorfkirche macht eine kleine Gruppe von Pilgern Rast, die auf dem nördlichen Jakobsweg, der alten Via Imperii, über Rom nach Jerusalem unterwegs ist und sich in Stanesdorp von den Mönchen segnen lässt. Auch wir begeben uns auf eine Reise – nämlich eine Zeitreise – und erkunden die Geschichte des Ortes vom Beginn des Mittelalters bis ins 15. Jahrhundert. Zu Hilfe kommen uns diesmal die KI, die unsere Stationen visualisiert, und unsere (an realen Ereignissen orientierte) Fantasie, die hilft, die ferne Zeit wiederauferstehen zu lassen.

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Eine Expedition in die Mittelsteinzeit – Wie sah der Alltag in Stahnsdorf und Kleinmachnow vor 11.000 Jahren aus?

Es wird immer wärmer, der Meeresspiegel steigt rasch an. Kommt Ihnen das
bekannt vor? Wir reden aber hier nicht über die Gegenwart, sondern über eine ferne Vergangenheit, genauer über die Mittelsteinzeit (Mesolithikum). Die Tem-peraturwerte nahmen damals rasant zu, und der Meeresspiegel stieg jährlich um 1,25 Meter – unvorstellbar viel im Vergleich zum letzten Jahrzehnt, wo wir uns schon wegen 3,7 Millimetern Anstieg pro Jahr Sorgen machten. Die Jäger und Sammler, die ab dem 10. Jahrhundert v. Chr. in unserer Region siedelten, wussten nichts darüber, was an den damaligen Küsten geschah – der Temperaturanstieg brachte ihnen hingegen angenehme Lebensumstände. Wir reisen zurück und besuchen eine mesolithische Siedlung nahe des heutigen Teltowkanals.

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Erinnerung für die Zukunft – Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau

Am 27. Januar fand zur Erinnerung an die Opfer des Holocaust eine Kranzniederlegung am VVN-Mahnmal in der Teltower Sandstraße statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen, Blumen und Kränze niederzulegen und am öffentlichen Gedenken teilzunehmen. In seiner Ansprache gedachte Teltows Bürgermeister André Freymuth der NS-Opfer in unserer Region. Die Teltower Stadtgeschichte in den Jahren 1933 bis 1945 wird erstmals in dem am 11. November 2025 im BeBra Verlag erscheinenden Buch „Bereitwillig mitgemacht?“ – Teltow im Nationalsozialismus“ beleuchtet.

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Das Universum unter unseren Füßen – Was sich tief im Boden unserer Region verbirgt

Es ist brütend heiß an diesem Tag. Glühende, flüssige Lava ergießt sich über die Hänge des riesigen, zwei Kilometer hohen Schildvulkans – einen von fünf Vulkanen, die die tropische Landschaft im nördlichen Teil des Riesenkontinents beherrschen. Im Dickicht des nahegelegenen Urwalds suchen amphibische Vierfüßler nach Schutz, aufgeschreckt durch ein starkes Erdbeben. Sie haben keine Ahnung, wo sich die Szene abspielt? Der zwei Kilometer breite Vulkankrater befindet sich dort, wo heute der Berliner Bezirk Pankow liegt, und unsere Region wäre an der Flanke des Vulkankegels zu finden – 290 Millionen Jahre vor unserer Zeit.

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Was Theodor Fontane zur Weihnachtszeit in unserer Region vorgesetzt bekam

Wir schreiben das Jahr 1890. Zwei Jahre zuvor hatte der Schriftsteller Theodor Fontane zu Pfingsten seine erste Wanderung in den Teltow (eine eiszeitliche Hochfläche südwestlich von Berlin) unternommen und davon ausführlich in dem mehrbändigen Werk „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ berichtet. Damals hatte er unter anderem vergeblich nach den Überresten der mittelalterlichen Nutheburgen gesucht, diesmal hat er sich von Wannsee aus auf den Weg gemacht, um die Dörfer in der Nähe des Bäketals zu besuchen – immer auf der Suche nach Geschichten und Erzählungen, die er als Grundlage für neue Romane verwenden könnte. Ganz nebenbei wird der Ausflug auch zu einer kulinarischen Entdeckungsreise mit sehr unterschiedlichen Erfahrungen.

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Erinnern an Peter Jaeckel

Am 7. November ist Peter Jaeckel im Alter von 86 Jahren verstorben. „Mit ihm verlieren wir nicht nur unseren langjährigen Vorsitzenden, Museumsleiter und Hüter der Teltower Geschichte, sondern einen Menschen, der über Jahrzehnte hinweg die Arbeit unseres Vereins geprägt und die Erinnerungskultur unserer Stadt maßgeblich gestaltet hat“, so Sibylle Langner, Vorsitzende des Heimatvereins Stadt Teltow 1990 e.V.

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Eine wichtige Lücke in der Stadtgeschichte geschlossen: Buch über den Nationalsozialismus in Teltow erschienen

Am 11. erscheint im BeBra Verlag das Buch „Bereitwillig mitgemacht“? – Teltow im Nationalsozialismus 1933-1945 – Herausgeber Gabriele Bergner. Dieses Buch beleuchtet zum ersten Mal die Stadtgeschichte
in den Jahren 1933 bis 1945. Trotz einer schwierigen Quellenlage gelang es auf Basis einer über zehnjährigen Recherchearbeit, einen Überblick über Strukturen, Entwicklungen und handelnde Personen zu erarbeiten. Ein Gastbeitrag von Jens Leder.

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Vor 35 Jahren konstituierte sich der Landtag und stellte erste Weichen für das Land Brandenburg

Eine vorläufige Geschäftsordnung, die Wahl eines Präsidenten und die Bestellung der ersten Ausschüsse: Auf der konstituierenden Sitzung des Landtages Brandenburg wurden die Weichen für die parlamentarische Demokratie im neu gegründeten Bundesland gestellt. Vor 35 Jahren, am 26. Oktober 1990, versammelten sich die 88 Abgeordneten von fünf Fraktionen zu ihrer ersten Plenarsitzung nach der Landtagswahl am 14. Oktober. Sie fand in der früheren Kadettenanstalt und Bezirksverwaltung Potsdam an der Heinrich-Mann-Allee statt, wo heute die Staatskanzlei Brandenburgs arbeitet.

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Aktionstag „Feuer und Flamme für unsere Museen“

Am 25. Oktober öffnen viele Museen in den Landkreisen des Landes Brandenburg für einen besonderen Aktionstag ihre Türen. Auch das Heimatmuseum Teltow beteiligt sich an der Aktion „Feuer und Flamme für unsere Museen“ und öffnet seine Türen. Besucher können den alten Holzbackofen in Aktion erleben und die Sonderausstellung „Krauses Geheimnis – Ein Teltower Feinkosthändler zieht in den Urwald von Michigan“ besuchen.

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Die Brücke des Zehlendorfer Damms über den Teltowkanal in Kleinmachnow soll wieder „Badewitz-Brücke“ heißen

Die Siedlungsentwicklung der TKS-Region wurde stark durch den Bau des Teltowkanals geprägt, der ursprünglich zur Abwasserableitung der Berlin-Region, aber dann auch als Verkürzung des Schifffahrtsweges zwischen Elbe und Oder konzipiert wurde. Nach der Fertigstellung des Kanals im Dezember 1906 erhielten die zahlreichen Brücken Namen, die zumeist nach den Mitgliedern der Kanalbaukommission, deren Namen wie Stubenrauch, Knesebeck und Rammrath in der Region einen bekannten Klang haben.

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„Ob Hausfrau oder Bäcker, alle finden, die sind lecker“ – Seine Majestät Friedrich II. von Preußen eröffnet das 26. Rübchenfest

Es war einer dieser traumhaften Spätsommer-Frühherbst-Tage, an dem sich die Sonne noch einmal richtig Mühe gab! Um die kleine Rübe zu feiern, flanierten am Sonntag dem 28. September viele hundert Menschen die Güterfelder Straße in Ruhlsdorf entlang bis zur Festwiese, wo sie ein buntes Bühnenprogramm erwartete.

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„Jeder greift die Kleinsten, denn sie sind die Feinsten“ – Seine Majestät Friedrich II. von Preußen eröffnet die 26. Rübchensaison

Das Wetter war perfekt für den ersten Anstich eines Teltower Rübchens: Bei strahlend blauem Himmel ohne eine einzige Wolke hieß Tina Reich, Vorsitzende des Vereins „Teltower Rübchen e.V.“, die Gäste und Unterstützer des berühmten Rübchens willkommen. Gekommen waren auch der noch amtierende Bürgermeister Thomas Schmidt und die beiden Bürgermeister-Kandidaten Claudia Eller-Funke und Andre Freymuth.

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35 Jahre Deutsche Einheit auf dem Teltower Stadtfest am 3. Oktober

Als größtes Fest im Land Brandenburg rund um den Tag der Deutschen Einheit, mit mehreren zehntausend Besuchern, wird es am Freitag, den 3. Oktober von 14:00 bis 19:00 Uhr einen diesbezüglichen Themenbereich geben, der immer noch viele Menschen bewegt und dessen Vergangenheit emotional auch immer noch ein Stück der Gegenwart ist.

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80 Jahre nach Kriegsende: Schülerinnen und Schüler aus Großbeeren halten Erinnerung wach

Am 13. September fand in Großbeeren die diesjährige Gedenkveranstaltung für die Opfer des Faschismus (OdF) statt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Schülerinnen und Schüler sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kirche, Botschaften und Opferverbänden kamen zusammen, um der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zu gedenken – insbesondere jener, die im „Arbeitserziehungslager“ Großbeeren unermessliches Leid erfahren mussten.

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Bargeldfund in Teltow

Was als einfache Kellerentrümpelung begann, entwickelte sich zu einer unerwarteten Zeitreise in die Wirren eines längst vergangenen Kapitels der Weltgeschichte. In einem Kellerraum im Teltower Musikerviertel stieß Familie Leitner auf einen ebenso spektakulären wie ­geheimnisvollen Fund: Bündelweise druckfrisches ­Papiergeld aus ­Kambodscha – sogenanntes ­„Geistergeld“ – aus dem Jahr 1975.

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