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Ostern fern der Heimat

Eigentlich würde Olga Mykhalchuk jetzt in ihrer Wohnung in Lwiw (Lemberg) sitzen. Vom Fenster aus könnte sie den Apfelbaum beobachten, der sich auf die Blüte vorbereitet. Seine verschlungenen Zweige, auf denen die neckischen Schwalben tanzen, würden ihr als Grundmotiv für das Bemalen der Ostereier dienen. Doch daraus wird leider nichts. Denn seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine hat sich ihr Leben verändert. In Lemberg hört man statt Vogelgezwitscher Alarmsirenen, wenn russische Drohnen im Anflug sind. Deshalb sitzt die studierte Biochemikerin und Pharmazeutin jetzt im Willkommenscafé am Zahlendorfer Damm in ­Kleinmachnow. Ein gutes Dutzend ukrainischer Frauen hat sich hier versammelt, um von Olga Mykhalchuk die Kunst des Ostereiermalens zu lernen. Sie selbst hat es von ihrer Großmutter gelernt und die wiederum von ihrer Großmutter, denn die Ursprünge von „Pysanky“ – so heißt die Tradition – verlieren sich im Grau der Zeit.

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Vor 150 Jahren – Traditionelle Weihnachtsbräuche in Teltow und Stahnsdorf

Wie Weihnachten vor 50 Jahren gefeiert wurde, können wir noch von unseren Großeltern erfahren. Welche Traditionen vor 150 Jahren in unserer Region üblich waren, ist unter anderem bei Theodor Fontane nachzulesen, der die Bräuche aus seiner Kindheit, aber auch aus anderen Regionen Brandenburgs beschrieb. Weitere historische Quellen finden sich in Heimatchroniken und alten Rezeptbüchern. Begleiten wir zwei Familien – eine aus Teltow, eine aus Stahnsdorf – durch die Weihnachtszeit.

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