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Waldbrandgefahr in Brandenburg steigt

Nach einem überdurchschnittlich trockenen März und einer feuchten Abkühlung im April steigt die Waldbrandgefahr in den Brandenburger Landkreisen wieder. Entspannung ist nicht in Sicht.

In Brandenburg ist die Waldbrandgefahr angesichts weiter steigender Temperaturen und nur wenigen Niederschlägen weiterhin hoch. So wurden in der vergangenen Woche zehn Waldbrände registriert, berichtet Raimund Engel, Waldbeauftragter des Landes Brandenburg. Somit beläuft sich die Bilanz auf bisher 66 Waldbrände.

In sechs Landkreisen gilt derzeit (Donnerstag, 05. Mai) die zweithöchste Gefahrenstufe vier, darunter auch in Potsdam-Mittelmark. In sechs weiteren Kreisen gilt die dritte Warnstufe, unter anderem auch in Teltow-Fläming. Nach möglichen örtlichen Niederschlägen am Donnerstag erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) für das Wochenende und die darauffolgende Woche steigende Temperaturen und Trockenheit.

Jedes Jahr ist das Land Brandenburg aufgrund weniger Niederschläge besonders von Waldbränden betroffen. Laut Umweltministerium wurden 2021 insgesamt 157 Brände registriert. Wegen alter Kriegsmunition war die Brandbekämpfung mancherorts besonders schwierig. ph

Symbolbild: Pixabay.com