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Treuenbrietzen und Beelitz: Feuerwehr löscht weiterhin Glutnester

Nach den verheerenden Waldbränden bei Treuenbrietzen und Beelitz ist die Lage wieder unter Kontrolle. Allerdings befinden sich noch zahlreiche Glutnester im Boden, die ein Restrisiko darstellen.

Auch am Dienstag (21. Juni) dauern die Löscharbeiten nach den Waldbränden bei Treuenbrietzen und Beelitz weiter an. Im Mittelpunkt stehen Glutnester tief im Waldboden, von denen angesichts der wieder trockenen Witterung ein Restrisiko für neue Brände ausgeht. Etwa 100 Feuerwehrkräfte seien noch im Einsatz, berichtet Potsdam-Mittelmarks Landrat Marko Köhler (SPD). Auch die Bundeswehr helfe aus.

Die Einsatzleitstelle in Frohnsdorf wird unterdessen aufgelöst; 50 Feuerwehrleute und sieben Fahrzeuge sollen jedoch im Wald verbleiben, um die Lage zu überblicken. Die Einsatzleitung befindet sich nun im Treuenbrietzener Feuerwehrgerätehaus.

Laut Landrat Köhler sind um Beelitz noch über 300 Feuerwehrleute mit den Löscharbeiten beschäftigt. Räumpanzer der Bundeswehr ziehen weiterhin Schneisen durch den Wald, um die Ausbreitung möglicher neuer Brände zu verhindern. Auch Löschhubschrauber verbleiben zur Vermeidung neuer Feuer noch im Einsatz.

In den kommenden Tagen ist mit einem Temperaturanstieg bei ausbleibendem Niederschlag zu rechnen. Der auffrischende Wind erhöht das Brandrisiko erneut. Aus der Luft würden die betroffenen Flächen nun nochmals massiv mit Wasser versehen, um erneute Brände auszuschließen, erklärte Landrat Köhler weiter.

Beelitz: Laut Bürgermeister keine Waldbrandgefahr mehr

Der Beelitzer Bürgermeister Bernhard Knuth (parteilos) berichtete am Dienstagmorgen von einer stabilen Situation. Der Brand sei vollständig unter Kontrolle, weshalb für die Bürger der Stadt keine Gefahr mehr ausgehe. Brandbedingt gebe es jedoch weiterhin eine starke Hitze auf dem Boden und im Erdreich. Zusammen mit dem auffrischenden Wind könne dies zu einer verstärkten Rauchentwicklung führen. Die Gefahr eines neuen Brandes bestehe jedoch nicht, unterstreicht Knuth. Aufgrund der anhaltenden Rauchentwicklung werde dennoch darum gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. ph

Symbolbild: Pixabay.com