Bilder der jüdischen Künstlerin Gertrud Dreyfuss im Rathaus Teltow

Zum Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 1938 zeigt die Stadt Teltow im Rathaus eine Ausstellung mit Werken der jüdischen Künstlerin Gertrud Dreyfuss, die seit den 1920er- Jahren bis zu ihrer Emigration in Teltow lebte.

Zur Ausstellungseröffnung am morgigen Freitag, den 9. November, im Teltower Stubenrauchsaal werden Nachkommen der Künstlerin aus den USA und Großbritannien erwartet. Sie werden am Nachmittag auch das Haus in Teltow-Seehof besichtigen, in dem Gertrud Dreyfuss gemeinsam mit ihrer Familie bis zu ihrer Emigration lebte.

Um 17:00 Uhr beginnt der Auftakt zur Ausstellungseröffnung mit Grußworten des Teltower Bürgermeisters Thomas Schmidt und dem Vertreter der Familie Bursch-Dreyfuss, Mike Glaser. Die Teltower Historikerin Gabriele Bergner wird über die Ereignisse in Teltow am 9. November 1938 und über das Leben von Gertrud Dreyfuss berichten, die Kunsthistorikerin Birgit Aldenhoff ordnet das künstlerische Werk ein. Anschließend wird die Ausstellung im Bürgermeistergeschoss des Neuen Rathauses feierlich eröffnet.

Die Ausstellung „Flucht aus Teltow – Bilder der jüdischen Künstlerin Gertrud Dreyfuss“ wird im Neuen Rathaus vier Wochen lang bis zum 31. Januar 2019 zu sehen sein.

Text/ Foto: Stadt Teltow/Veranstalter.