Was tun, wenn Wildschweine im Garten wühlen?

Natürlich sind kleine Frischlinge niedlich. Dennoch sollte man ihnen nicht zu nahe kommen, da kleine Wildschweine selten allein unterwegs sind. In der Morgen- oder Abenddämmerung sind oft ganze Wildschweinrotten unterwegs. Jetzt im Herbst fressen sie sich die Fettreserven für den Winter an und da es viel praktischer ist, Gemüse aus dem Garten oder aus einer umgekippten Mülltonne zu futtern, weiten sie ihre Futtersuche gerne auch auf Eigenheime in Kleinmachnow oder wie kürzllich in Schenkenhorst auf ganze Fußballplätze aus. Das Resultat sind zerpflügte Wiesen und ein erneuter Besuch, wenn die Futtersuche erfolgreich war.

Aber abgesehen von den oberflächlichen Zerstörungen hinterlassen sie bei Grundstückseigentümern, Joggern, Spaziergängern oder Radfahrern ein mulmiges Gefühl und die Angst, von einem Wildschwein angegriffen zu werden, das seine Jungen oder sich selbst verteidigen will. Welche Verhaltensregeln gibt es und was kann man aktiv gegen die ungebetenen Gäste tun? Diese Fragen will die SPD Kleinmachnow am 19. November um 19:00 Uhr bei einer Informationsveranstaltung im klären. Sie möchte mit Bürgern diskutieren, wie man sich schützen kann. Was können Jäger tun und was die Gemeinde und der Landkreis? Was können die Bürger selbst tun?  In den Abend einführen wird ein Vortrag  des bekannten Biologen Univ.-Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel aus Stahnsdorf.  Anschließend soll diskutiert werden. Die Veranstaltung findet im Rathaus Kleinmachnow statt und soll etwa 2 Stunden dauern.

Text: TSB/ Foto: pixabay.com