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Geschichten aus der Region: Neue Ausgabe von „Das Teltower Land“

Eine Brücke als Symbol für das Zusammenwachsen ziert den Titel der zehnten Ausgabe von „Das Teltower Land“. Der Verlag Buchkontor Teltow will mit der neuen Doppelausgabe für die Jahre 2019/2020 gleich zwei wichtige Themen für die Region abdecken. Zum einen jährt sich der Mauerfall im kommenden Jahr zum 30. Mal, gleichzeitig feiert die Gemeinde Kleinmachnow ihr 100. Jubiläum. Aus diesen beiden Zeitlinien gibt es im „Teltower Land“ jede Menge Geschichten zu lesen. Vanessa Arend-Martin, die Inhaberin des Buchkontors Teltow, hat den Band mit Verlagsleiter Richard Martin und Herausgeber Frank-Jürgen Seider zusammengestellt.

„Wir wollen nicht nur Geschichtsinteressierten, sondern auch Zugezogenen neue Einblicke in die Region und ihre wechselhafte Geschichte geben. Wir hoffen, dass uns mit dieser Zusammenstellung ein buntes und lebendiges Portrait gelungen ist“, so Arend-Martin.

Ein besonderes Fundstück hatte Herausgeber Seider selbst mitgebracht: Ein Leserbrief aus dem Jahr 1878, der den Zusammenschluss der Gemeinden Giesendorf und Lichterfelde beschreibt. Autor des Textes soll ein gewisser Hannes Dickkopf gewesen sein – wahrscheinlich ein Pseudonym eines ansässigen Redakteurs. Mit insgesamt 24 Autoren, unter anderem Hermann Lamprecht, Manfred Pieske oder dem vor nunmehr 40 Jahren verstorbenen Heimatforscher Dieter Mehlhardt, dürfen Freunde der Region spannende Lesestunden genießen. „Das Teltower Land“ ist für 12,00 Euro im Buchkontor Teltow erhältlich.

Text/ Foto: TSB