Rad- und Wanderweg an der Teltowkanalaue wird weiter ausgebaut

Einen kleinen Durchbruch erreichte die Gemeinde Kleinmachnow für den weiteren Ausbau eines durchgehenden Rad- und Wanderwegs beidseitig des Teltowkanals, der gemeinsam mit Teltow und Stahnsdorf seit 2009 sukzessive erfolgt. Katrin Urbitsch, Amtsleiterin der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes und Kleinmachnows Bürgermeister Michael Grubert vereinbarten, nun auch den Abschnitt der Allee am Forsthaus, der am WSV-Betriebsgelände liegt, dementsprechend auszubauen.

Statt der jetzigen zum Radfahren eher ungeeigneten „Rumpelpiste“ zwischen dem Machnower See und der Schleuse mit tiefen, zudem meist feuchten Löchern soll im nächsten Jahr ein gemeinsamer Rad- u. Fußweg entstehen. Beidseitig gesäumt von grünen Banketten wird auf 625 Meter Länge ein drei Meter breiter asphaltierter Weg gebaut. Außerdem wird im Bereich des Betriebsgeländes eine Wendefläche für WSV-Fahrzeuge geschaffen, die gleichzeitig als Aussichtpunkt dienen soll. Mit dem neuen Abschnitt können Menschen zu Fuß und mit dem Rad bald entlang des südli-chen Ufers vom Zehlendorfer Damm bis zur Schleuse kommen, ohne ständig auf Stol-perfallen achten zu müssen oder komplett durchgeschüttelt zu werden.

Nun müssen zügig die Ausschreibungen vorbereitet werden, denn geplant ist, die Baumaßnahme bereits im Jahr 2020 abzuschließen, und den Rad- und Fußweg im Zusammenhang mit dem Jubiläum „100 Jahre Landgemeinde Kleinmachnow“ der Öffentlichkeit übergeben zu können.

Die Gemeindeverwaltung arbeitet seit dem Grundsatzbeschluss der Gemeindever-tretung im März 2009 kontinuierlich daran, Teilabschnitte auf der Nord- und Südseite des Kanals zu planen und baulich umzusetzen. Östlich der Schleuse wird der Ufer-weg auf der nördlichen und südlichen Seite des Teltowkanals bislang durch die Grundstücke der WSV und des bundeseigenen Berufsbildungszentrums Kleinmachnow (BBIZ) unterbrochen. Hier waren umfangreiche Verhandlungen und Abspra-chen erforderlich, um den Weiterbau auf den Weg bringen zu können.

Da der zukünftige Rad-und Wanderweg auch künftig noch als Betriebsweg der WSV genutzt werden soll, wird in diesem Abschnitt eine drei Meter breite und asphaltierte Fahrbahn hergestellt. Für den Kfz-Durchgangsverkehr soll die Allee am Forsthaus aber auf Dauer geschlossen. Die Kostenschätzung für den insgesamt 625 Meter langen Trassenabschnitt werden voraussichtlich bei 357.000 Euro liegen. Die WSV wird davon rund die Hälfte übernehmen, sodass der Anteil für die Gemeinde etwa 178.500 Euro betragen wird.

Text/ Foto: Gemeinde Kleinmachnow