Stahnsdorf: Zweite INSEK-Bürgerbeteiligung

Wie soll Stahnsdorf im Jahr 2035 aussehen? Was wünschen sich die Bürger, wo sehen sie Probleme? Die zweite INSEK-Bürgerbeteiligung bietet Raum für Anregung und direkte Mitsprache.

Mit der zweiten Bürgerbeteiligung biegt das Gemeindeentwicklungskonzept (INSEK) 2035 auf die Zielgerade ein. Planmäßiger Start ist am 1. März 2021, doch aus betrieblichen Gründen kann sich dieser noch leicht verzögern. „Wir mussten uns ein variables Zeitfenster offen lassen. Bis zur Wochenmitte geht es aber auf jeden Fall los“, sagt Pressesprecher Stephan Reitzig.

Erneut wird die Online-Befragung mit „Polyas“ durchgeführt. Die Software ist bereits aus vorherigen Befragungen bekannt und durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zertifiziert sowie durch den Landesdatenschutz geprüft. Zuletzt wurde damit beispielsweise die Abstimmung zum Bundesvorsitzenden der Christdemokraten auf deren digitalem Bundesparteitag organisiert.

Begleitet wird die 2. INSEK-Bürgerbefragung, die bis zum 31. März 2021 läuft, durch eine Informationskampagne im Ort mit Großflächen- und Lichtmastenwerbung sowie durch Flyer für die Haushalte und Internetaktivitäten auf stahnsdorf.de und in den sozialen Netzwerken.

Kerninhalte, zu denen die Bürger befragt werden und die sie persönlich kommentieren können, sind der Leitsatz, das räumliche Entwicklungsmodell, Handlungsschwerpunkte sowie zentrale Vorhaben und Projekte aus den entwickelten Handlungsschwerpunkten. Rund 13.300 Wahlberechtigte, die bis zum 28. Februar 2021 ihr 16. Lebensjahr erreichen, können an der Umfrage teilnehmen.

Hierzu folgen die Nutzerinnen und Nutzer einfach dem zu Befragungsbeginn auf stahnsdorf.de hinterlegten Link – von dort gelangen sie zum Login-Bereich. Zur Abstimmung einwählen kann man sich mit seiner persönlichen ID und dem Benutzerkennwort. Die Benutzerführung durch den Prozess erfolgt anschließend automatisch. Die ID aus der Umfrage zur Waldschänke kann für diese Umfrage wiederverwendet werden. Für Teilnehmende ohne Benutzerdaten oder Zugang ist das Team „Direkte Demokratie“ unter der E-Mail-Adresse direktedemokratie@stahnsdorf.de der passende Ansprechpartner. Dieser Nutzerservice unterstützt Interessierte  bei allen Fragen zur Abstimmung, aber auch zur Software selbst, etwa bei Fehlermeldungen („bugs“). PM

Bild: Redaktion