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Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte

In Potsdam sowie in den Landkreisen Teltow-Fläming und Havelland sind wegen stark steigender Corona-Inzidenzen nächtliche Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte in Kraft getreten. Der Kreis Oder-Spree folgt am Freitag.

Wegen zu hoher Corona-Inzidenzen sind in Potsdam und in den Landkreisen Teltow-Fläming und Havelland seit Mittwoch nächtliche Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte in Kraft. Im Landkreis Oder-Spree gilt dieselbe Einschränkung wegen einer anhaltend hohen Sieben-Tage-Inzidenz ab Freitag. Laut der Eindämmungsverordnung des Landes treten Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte in kreisfreien Städten oder in Landkreisen in Kraft, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz den Wert 750 an drei aufeinander folgenden Tagen überschreitet. Die Ausgangsbeschränkung gilt von 22:00 bis 06:00 Uhr.

Für Potsdam wurde am Mittwoch eine Inzidenz von 1.113,1 ermittelt, in Teltow-Fläming betrug diese 904,7, und im Havelland lag die Inzidenz bei 783,3. Für Oder-Spree wurde eine Inzidenz von 866,8 angegeben. Im Kreis Oberhavel wurde die 750er-Marke mit 778,6 überschritten.

Eine zweite Voraussetzung für Ausgangsbeschränkungen ist eine Auslastung der Intensivbetten mit Corona-Infizierten in ganz Brandenburg von mehr als zehn Prozent. Laut Gesundheitsministeriums betrug diese am Mittwoch 13,9 Prozent. Bereits im November hatte es in Brandneburg Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte gegeben. Davon betroffen waren die Landkreise Elbe-Elster, Spree-Neiße, Dahme-Spreewald und der Kreis Oberspreewald-Lausitz. ph

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