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Stabiler Arbeitsmarkt trotz wachsender Herausforderungen

Der Arbeitsmarkt in der Region erweist sich trotz Inflation und Sorge um die künftige Energieversorgung bislang als stabil. Im August betrug die Arbeitslosenquote in Potsdam-Mittelmark 4,4 Prozent.

Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Potsdam-Mittelmark hat im August um 20 Personen zugenommen: Waren im Juli 2022 noch 5.070 Personen arbeitslos gemeldet, waren im August nun 5.090 Erwerbslose auf der Suche nach Arbeit. Im Vorjahresmonat August 2021 waren 529 Arbeitslose weniger gemeldet. Die Arbeitslosenquote im Landkreis auf Basis aller Erwerbsfähigen betrug im August 2022 4,4%; vor einem Jahr hatte sich dieser Wert auf 3,9% belaufen.

In ganz Brandenburg weist nur der Landkreis Dahme-Spreewald mit einer Arbeitslosenquote von 3,9 Prozent bessere Zahlen auf. Am anderen Ende der Skala befindet sich der Landkreis Uckermark mit einer Quote von 9,6 Prozent.

Im ganzen Land Brandenburg waren im August 2022 insgesamt 77.392 Menschen arbeitslos gemeldet und damit 1.200 Personen mehr als im Vormonat Juli. Gegenüber dem August 2021 beträgt der Zuwachs 1.955 Personen. Die Arbeitslosenquote liegt in Brandenburg bei 5,8 Prozent, das sind 0,1 Prozentpunkte mehr als im Juli und 0,2 Prozent mehr als im August 2021.

Nach Personengruppen entwickelte sich die Arbeitslosigkeit recht unterschiedlich. Die Spanne der Veränderungen reicht im August von –6% bei Deutschen bis +132% bei Ausländern. Der Zuwachs der Arbeitslosigkeit bei ausländischen Staatsangehörigen geht auch auf die verstärkte Registrierung ukrainischer Geflüchteter zurück.

Dr. Alexandros Tassinopoulos, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Potsdam: „Der Arbeitsmarkt in der Region […] trotzt den wachsenden Herausforderungen. Die Zahl der offenen Stellen erreicht Rekordwerte.“ Der Agenturleiter lädt vom Helfer bis zum Ingenieur, von 20 bis 50plus und auch die Schüler aller Schulformen ein: „Besuchen Sie am 07. September die JOBinale 2022. An über 60 Messeständen kommen Sie in entspannter Atmosphäre direkt mit Unternehmen ins Gespräch, die jetzt einstellen und auch ausbilden wollen.“ PM/ph

Symbolbild: Pixabay.com