GeldKleinmachnowLudwigsfeldePolizeiPotsdam-MittelmarkSicherheitStahnsdorfTeltowWissen

Kurzer Sicherheitscheck für zuhause: Von Außenbeleuchtung bis Wertgegenstandsliste

Der Sommer: Zeit für laue Grillabende und erholsame Urlaubswoche – und Zeit Brandschutz und Einbruchschutz der eigenen vier Wände in den Blick zu nehmen.

Der Rasen ist gemäht, die Hecke geschnitten und die Terrasse gepflegt, doch wie steht es um die Sicherheit zuhause? Mit einem kurzen Sicherheits-Check lässt sich das Risiko von Bränden und Einbrüchen reduzieren. Er dauert nicht lang und kann im Ernstfall entscheidend sein.


✓ Rauchmelder testen
Ein Knopfdruck genügt: Funktionieren alle Rauchmelder zuverlässig? Auch Modelle mit Langzeitbatterien sollten regelmäßig überprüft und bei Bedarf von Staub oder Insekten befreit werden.

✓ Feuerlöscher kontrollieren
Ist ein Feuerlöscher vorhanden? Ist die Prüfplakette noch gültig und der Löscher leicht erreichbar? Wurde ein Feuerlöscher schon einmal benutzt, ist es wichtig, ihn wieder auffüllen zu lassen. Hier kann z. B. die örtliche Feuerwehr weiterhelfen.


✓ Fenster- und Türsicherungen prüfen
Schließen Fenster und Türen einwandfrei? Funktionieren Zusatzsicherungen und abschließbare Fenstergriffe noch problemlos? Empfehlenswert ist, Fenster und Türen alle zwei Jahre von einem Fachbetrieb warten zu lassen.


✓ Außenbeleuchtung checken
Bewegungsmelder, Außenleuchten und Eingangsbeleuchtung sollten zuverlässig funktionieren. Eine gut ausgeleuchtete Umgebung kann ungebetene BesucherInnen abschrecken und reduziert gleichzeitig
Sturzgefahren rund ums Haus.


✓ sichere Ladung und Lagerung von Akkus überprüfen
Gerade an heißen Sommertagen ist besondere Vorsicht geboten: Lithium-Ionen-Akkus reagieren empfindlich auf hohe Temperaturen. Akkus von E-Bikes, Gartengeräten oder Werkzeugen sollten daher möglichst nicht in direkter Sonneneinstrahlung oder in sehr heißen Räumen geladen oder gelagert werden. Zudem kann man auf eine nicht-brennbare Unterlage achten, spezielle Feuerschutzhüllen verwenden und die Akkus nur bei Anwesenheit laden. Beschädigte Akkus nicht weiter verwenden, sondern fachgerecht entsorgen.


✓ Wertgegenstände dokumentieren
Fotos, Seriennummern und Kaufbelege erleichtern im Schadensfall die Identifizierung und Regulierung. Die Unterlagen sollten möglichst digital und getrennt von den Wertgegenständen aufbewahrt werden. Eine Vorlage für eine Wertgegenstandliste bietet das Netzwerk „Zuhause sicher“ im Zusammenarbeit mit der Polizei: www.zuhause-sicher.de/service/links-und-downloads#c514


Kleine Kontrolle – große Wirkung
Wer den Sommer nutzt, um sein Zuhause auch sicherheitstechnisch zu überprüfen, investiert nur wenig Zeit und kann gleichzeitig das Risiko von Einbruch- und Brandschäden deutlich reduzieren. Ein regelmäßiger
Sicherheitscheck schafft Gewissheit und hilft dabei, mögliche Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und zu beheben.


Polizeiliche Beratung zum Einbruchschutz

Noch Fragen zum Einbruchschutz offen? Mehr Informationen zu Täterarbeitsweisen, Schwachstellen am Gebäude, sinnvoller Sicherheitstechnik und richtigem Verhalten bieten die Polizeilichen Beratungsstellen deutschlandweit kostenlos und kompetent.

Fachhandwerk
Die beste Sicherheitstechnik funktioniert nur, wenn sie richtig montiert wurde. Geschulte Fachbetriebe, die die Empfehlungen zum Einbruchschutz und Brandschutz fachgerecht umsetzen können, lassen
sich in der „Zuhause sicher“-Handwerkersuche – www.zuhause-sicher.de/handwerkersuche – und auf den polizeilichen Adressennachweisen (Einbruchschutz) finden.

Das Netzwerk „Zuhause sicher“
Seit über 20 Jahren vernetzt der gemeinnützige Netzwerk Zuhause sicher e. V. Institutionen aus Polizei, Fachhandwerk, Industrie und Versicherungswirtschaft. Das gemeinsame Ziel aller Partner: Die Verbesserung des Einbruch- und Brandschutzes. Im Zentrum der Bemühungen steht die Sensibilisierung der BürgerInnen
für Einbruch- und Brandprävention, die Montage von geprüfter Sicherungstechnik gemäß der polizeilichen Empfehlungspraxis und die Ausstattung der Haushalte mit geprüften Rauchmeldern.


Das Netzwerk „Zuhause sicher“ stellt eine bundesweit einmalige Kooperation dar. Es harmonisiert Beratungsinhalte, vernetzt Fachkompetenzen und kann damit MieterInnen und EigentümerInnen eine qualifizierte Begleitung auf dem Weg zum sicheren Zuhause anbieten. Dieser Weg kann mit der Präventionsplakette abgeschlossen werden, die das besondere Engagement um die Sicherheit zuhause auszeichnen möchte.


Für sein bürgerorientiertes Engagement trifft das Netzwerk „Zuhause sicher“ auf große Resonanz und Anerkennung. So wurde die Kooperation als Bestleistung im Rahmen der Kampagne „Germany at its best“ ausgezeichnet und erhielt sowohl das Diplom des European Public Sector Award als auch den Landespreis für Innere Sicherheit. Weitere Informationen zum Netzwerk „Zuhause sicher“ unter www.zuhause-sicher.de

Bild: Mario Kacner/ KI-Bearbeitung