Kleinmachnow: Allee am Forsthaus wieder frei

Am 6. Oktober 2020 wird die Allee am Forsthaus in Kleinmachnow nach mehrwöchigen Bauarbeiten wieder für den Verkehr freigegeben. Der stellvertretender Bürgermeister Hartmut Piecha und die Amtsleiterin des Wassersstraßen- und Schifffahrtsamtes Spree-Havel Katrin Urbitsch geben um 12 Uhr das Kommando: „Freie Fahrt!“

Seit Juli gab es kein Durchkommen mehr – weder zu Fuß noch mit dem Rad oder dem Auto. Die Komplettsperrung war nötig, um auf diesem Abschnitt der Allee am Forsthaus einen hochwertigen Rad- und Wanderweg bzw. den Betriebsweg der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) in diesem Bereich wieder ordnungsgemäß herzustellen. Gleichzeitig sollten die Zufahrten zum Betriebsgelände der WSV und im Verlauf der Straße eine Wendestelle eingerichtet werden.

Das alte Großsteinpflaster der Allee am Forsthaus war erheblich von Vegetation überwuchert und wies auch massive Fahrbahnschäden auf, sodass eine Nutzung nur noch eingeschränkt möglich war. Wasserstraßenverwaltung und Gemeindeamt einigten sich daher im Sommer 2019 darauf, dass das 619 Meter lange, bei Radfahrern bislang als „Rumpelpiste“ bekannte Teilstück zwischen dem Machnower See und der Schleuse Kleinmachnow in Schuss zu bringen und in den Rad- und Wanderweg Kanalaue zu integrieren.

Der neue Weg erhielt auf den ersten 92 Metern – den als Betriebsweg genutzten Abschnitt – eine Breite von fünf Metern und wurde aus Asphalt hergestellt. Im anschließenden Bereich beträgt die asphaltierte Breite drei Meter.

An der Finanzierung dieses Bauabschnitts beteiligte sich die WSV maßgeblich, da die Allee am Forsthaus hier zur Erschließung des Betriebsgeländes an der Schleuse Kleinmachnow eine wichtige Aufgabe erfüllt. So übernahm die WSV 50 Prozent der Planungs- und Baukosten sowie zu 100 Prozent die Baukosten für die Errichtung der Wendestelle und Zufahrten sowie die Erneuerung der Zaunanlagen. Die Gesamtkosten für den Bau betragen rund 452.000 Euro, von denen die WSV 327.000 Euro übernimmt. Der Anteil der Gemeinde beläuft sich zuzüglich der Planungskosten auf 125.000 Euro. Die Baumaßnahme wurde durch die Fa. ARIKON Straßen-, Tief- und Abriss GmbH in der geplanten Bauzeit realisiert.

Zu Fuß und mit dem Fahrrad lässt sich der nun neue Weg hervorragend in alle Touren einbinden. Für den Kfz-Durchgangsverkehr bleibt die Allee am Forsthaus aber auf Dauer geschlossen. PM

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