Biomalzspange: Lärmschutz geht Grünen und CDU nicht weit genug

Trotz Planfeststellungsbeschluss für den Neubau der Biomalzspange wird in Stahnsdorf nach wie vor um zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen gerungen. Sie sollen über die in der Planfeststellung festgesetzte 120 Meter lange Lärmschutzwand hinaus gehen.

Auf der Sitzung der Gemeindevertreter (GV) am 1. Juni in Stahnsdorf soll über einen Antrag von Grünen und CDU abgestimmt werden. Er fordert die Verwaltung auf zur Prüfung aller Möglichkeiten, die zu einem Sicht– und Lärmschutz entlang der Biomalzspange führen können. In der Begründung heißt es: Es ist „unstrittig […] dass auch bei Einhaltung der formellen Richtwerte die Belästigung besonders der Gartenbereiche der anliegenden Striewitzsiedlung so hoch sein wird, dass eine tatsächliche Erholung im Garten künftig nicht mehr möglich ist.“

Auf Anregung der Fraktion Bürger für Bürger / Die Neuen wird die Gemeindeverwaltung auch einen Informationsabend für Anwohner veranstalten. Dieser findet am 4. Juli um 18:00 Uhr im Gemeindezentrum in der Annastraße statt.

 

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Text: pi; Foto: Verlag