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Olaf Scholz im Gespräch

Bei der Bundestagswahl am 26. September kandidiert Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) um ein Direktmandat im 20. Deutschen Bundestag. Im Bundestagswahlkreis 61, der neben Potsdam auch Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf umfasst, stellt er sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger.

Im Straßenbild werden die ersten Wahlplakate sichtbar und der Fokus richtet sich in den kommenden Wochen auf die Bundestagswahl am 26. September. Nach vielen Terminen vor Ort im Bundestagswahlkreis 61 und in Brandenburg lädt SPD-Direktkandidat Olaf Scholz am Freitag, 30. Juli, um 18:30 Uhr zu einem öffentlichen Bürgergespräch (im Townhall-Format) vor dem Brandenburger Tor in Potsdam ein.

Dabei sind alle Bürger eingeladen, vorbeizukommen und Scholz ihre Fragen zu stellen. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Manja Schüle, der zuletzt im Wahlkreis 61 direkt gewählten Bundestagsabgeordneten. Es gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregelungen aufgrund der Umgangsverordnung des Landes Brandenburg.

Der Wahlkreis umfasst neben der Stadt Potsdam die zum Landkreis Potsdam-Mittelmark gehörenden Gemeinden Kleinmachnow, Michendorf, Nuthetal, Schwielowsee, Stahnsdorf und die Stadt Teltow. Außerdem gehört im Landkreis Teltow-Fläming Ludwigsfelde zum Wahlkreis. Großbeeren wurde aufgrund des Bevölkerungswachstums 2016 dem Wahlkreis 62 (Landkreis Dahme-Spreewald und Großteil von Teltow-Fläming) zugewiesen.

Sichere Listenplätze für viele Direktkandidaten

Gegen Scholz kandidieren unter anderem Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock, Brandenburgs FDP-Vorsitzende Linda Teuteberg, die CDU-Bundestagsabgeordnete Saskia Ludwig sowie Norbert Müller für die Linke. Außer Müller haben alle Kandidaten im Falle einer Niederlage dennoch gute Chancen auf einen Einzug in das Parlament: Auf den Landeslisten ihrer jeweiligen Parteien befinden sie sich auf sicheren Plätzen: Scholz, Baerbock und Teuteberg stehen auf dem sicheren ersten Listenplatz, Ludwig kann sich auf Platz 7 der CDU-Landesliste Brandenburg ebenfalls gute Chancen auf einen EInzug in den Bundestag ausrechnen. Generell gilt: Je mehr Zweitstimmen eine Partei auf sich vereinigt, desto mehr Kandidatinnen und Kandidatin einer Landesliste schaffen den Einzug in das Parlament. Je weiter vorne sich also ein Kandidat sich auf der Liste befindet, desto sicherer sein kommendes Parlamentsmandat.

Stimmen die Wählerinnen und Wähler mit ihrer Erststimme für den Direktkandidaten einer bestimmten Partei in ihrem Wahlkreis und entscheiden sich mit ihrer Zweitstimme für eine andere Partei, kommen die sogenannten Überhangmandate ins Spiel: Diese werden vergeben, wenn eine Partei mehr Direktmandate durch Erststimmen in einem Bundesland erringt, als ihr dort gemäß dem Zweitstimmenergebnis zustehen würden. ph/PM