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Stahnsdorf reduziert Adventsbeleuchtung

Die Energiekrise prägt auch die Adventszeit. Angesichts drastischer Teuerungen und notwendiger Sparanstrengungen reduziert die Gemeinde Stahnsdorf die öffentliche Advents- und Weihnachtsbeleuchtung deutlich.

Die Gemeinde Stahnsdorf wird in diesem Jahr zwar nicht völlig auf die übliche Weihnachtsbeleuchtung verzichten, deren Umfang im Zuge der allgemeinen (Strom-)Sparaufrufe angesichts der Energiekrise jedoch deutlich einschränken.

Von den bislang in der Lindenstraße, Wannseestraße, Potsdamer Allee sowie am Güterfelder Damm eingesetzten LED-Beleuchtungen wird 2022 nur ein Viertel strahlen. Außerdem werden die filigranen Lampen deutlich kürzer hängen und bereits kurz nach dem Jahreswechsel abgebaut statt wie bisher üblich Anfang Februar.

Technisch umgesetzt werden kann außerdem die Begrenzung der Brenndauer bis 22:00 Uhr in der Lindenstraße, wo 2018 die ersten Lampen dieser Art hingen und auch in diesem Jahr die meisten Exemplare hängen werden. „Weihnachten als Fest des Friedens verbinden wir in diesem Jahr mit der Hoffnung auf ein Ende des Krieges in der Ukraine. Gerade jetzt ist eine besinnliche Weihnachtsatmosphäre Balsam für unsere Seelen“, sagt Bürgermeister Bernd Albers.

Die in der Region einzigartige Weihnachtsbeleuchtung hatte Bürgermeister Albers im Riesengebirge entdeckt. Seit vier Jahren schmückt sie die Straßen in der Gemeinde. PM

Bild: Gemeinde Stahnsdorf