Silvesterbilanz der Notaufnahmen
Insgesamt ist die Silvesternacht in der Notaufnahme des Klinikum Ernst von Bergmann sowie in der Kinder-Notaufnahme des Klinikum Westbrandenburg am Standort Potsdam eher etwas ruhiger verlaufen – die Lage war beherrschbar, dennoch kam es zu einzelnen schweren feuerwerksindizierten Verletzungen, die teilweise noch in der Nacht operiert werden mussten.
Sechs Personen mussten mit feuerwerksindizierten Verletzungen an den Händen versorgt werden, davon wurden drei Personen stationär aufgenommen. Acht Personen erlitten Augenverletzungen, wovon drei Personen stationär aufgenommen werden mussten. „Grundsätzlich haben wir in dieser Silvesternacht ein eher ruhiges Patientenaufkommen erlebt“, resümiert Prof. Dr. med. Michael Oppert, Chefarzt der Notfall- und Intensivmedizin. „Insgesamt haben wir im Zeitraum von 0:00 bis 6:30 Uhr 27 Personen mit Verletzungen an Händen, Augen, aufgrund starker Intoxikation oder nach Stürzen behandelt. Acht von Ihnen mussten aufgrund der Schwere der Verletzungen stationär aufgenommen werden. Dies ist einfach tragisch, da diese Unfälle vermeidbar wären.“
In der Kinder-Notaufnahme des Klinikum Westbrandenburg wurden zwischen 0:00 und 6:30 Uhr 12 Kinder- und Jugendliche behandelt, drei mit Verletzungen an den Augen, eine Person mit Verbrennungen an der Hand sowie eine Person mit Intoxikation.
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