Wie die Kartoffel bei einer Erkältung hilft

Eines ist im Winter so gut wie sicher – die Erkältung. Ein bewährtes Hausmittel ist die Kartoffel, die auf natürliche Weise Symptome wie Hals- oder Ohrenschmerzen lindern kann. Aber auch bei Sodbrennen ist Dr. Kartoffel als schneller Helfer zur Stelle.

Bei Kratzen im Hals helfen Kartoffel-Wickel. Dieter Tepel, Geschäftsführer der Kartoffel-Marketing GmbH, erklärt: „Bei Hals- oder Ohrenschmerzen schafft Wärme oft Linderung. Weil Kartoffeln zu 80 Prozent aus Wasser bestehen, sind sie besonders gute Wärmespeicher und eignen sich daher ideal für warme Wickel.“ Hierfür sollte man warme, gekochte Kartoffeln zerdrücken und in ein Küchentuch geben. Dieses kann dann so lange auf Hals oder Ohren gelegt werden, bis der Brei erkaltet ist. Die Wärme kurbelt lokal die Durchblutung an und führt dazu, dass mehr Abwehrzellen zu den Krankheitserregern gelangen, wo sie diese bekämpfen können.

Ein paar Etagen tiefer ist die Knolle ebenfalls ein gern gesehener Helfer: Bei Magenproblemen wie Sodbrennen bewährt sich Kartoffelsaft. Da er basisch ist, lindert er Schmerzen, die durch die Magensäure verursacht werden. Bei akuten Beschwerden empfiehlt es sich, morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Zubettgehen ein Glas Kartoffelsaft zu trinken. Ganz leicht gelingt dieser in einem Entsafter. Wer keinen zur Hand hat, raspelt rohe, geschälte Kartoffeln fein, gibt die entstandene Masse in ein Geschirrtuch und wringt sie darin aus.

Bei Beschwerden gilt dennoch: Stellt sich keine Verbesserung ein, sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.

Weitere Informationen, vielseitige Rezepte und Tipps rund um die Kartoffel gibt es hier. Interessierte erfahren mehr über die Knolle, die viel mehr sein kann als nur die tägliche eine Beilage auf dem Teller.

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