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Brandenburger Handwerk warnt: Unterrichtsausfall wird zum Risiko für die Fachkräftesicherung

Das brandenburgische Handwerk reagiert mit großer Sorge auf die Nachricht, dass der Unterricht an Brandenburgs Schulen im kommenden Schuljahr nicht überall abgesichert werden kann. Bildungsminister Gordon Hoffmann (CDU) hatte das eingeräumt und darauf hingewiesen, dass damit auch die bundesweite Anerkennung brandenburgischer Schulabschlüsse gefährdet ist.

Der Handwerkskammertag Brandenburg ist ein Zusammenschluss der Handwerkskammern Cottbus, Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg und Potsdam. Er vertritt die Interessen von rund 38.000 Handwerksbetrieben und ihren mehr als 185.000 Beschäftigten, die jährlich einen Umsatz von knapp 18,6 Milliarden Euro erwirtschaften. Robert Wüst, Präsident des Brandenburgischen Handwerkstages (BHKT), erklärt dazu, dass der Unterricht an Brandenburgs Schulen im kommenden Schuljahr nicht überall abgesichert werden kann: „Dass Brandenburg den Kernunterricht nicht mehr überall absichern kann, ist ein Armutszeugnis. Wenn die Stundentafel gekürzt wird oder Abschlüsse nicht mehr bundesweit sicher anerkannt werden, ist auch das Handwerk betroffen. Unsere Betriebe erleben seit Jahren, dass viele junge Menschen mit deutlichen Defiziten in Mathematik, Deutsch und Naturwissenschaften in die Ausbildung starten und zusätzliche Nachqualifizierungen notwendig werden. Deshalb braucht es jetzt schnell wirksame Maßnahmen, um Unterricht abzusichern, Bildungsstandards zu erhalten und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung zu stärken. Denn bei Bildungsfragen geht es nicht nur um Schulen, sondern um die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft und unseres Landes Brandenburg.“

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