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Stahnsdorf: Ausbau der Mühlenstraße

In einer Anliegerversammlung im Gemeindezentrum Stahnsdorf informierte die Gemeindeverwaltung über den demnächst anstehenden grundlegenden Ausbau der Mühlenstraße, der nach erster Schätzung etwa 970.000 Euro kosten wird.

Anlieger werden mit bis zu 75 Prozent an dieser Summe beteiligt und kritisierten die Pläne deshalb scharf. Denn der Verkehr würde hauptsächlich von Eltern verursacht, die ihre Kinder zur Schule brächten. Dass es bisher noch keinen schweren Unfall gegeben habe, liege auch an dem Zustand dieses „Knüppeldammes“, der nicht gerade zum Rasen einlade, sagte ein Anwohner.

Die Beibehaltung des vorhandenen Kopfsteinpflasters würde Aufbereitung, Neuverlegung und Neukauf der fehlenden Pflasterstücke nach sich ziehen und wäre damit deutlich teurer als die „jetzt gewählte Befestigung aus Asphalt für die Fahrbahn und Betonsteinpflaster für Gehwege und Zufahrten“, so die Verwaltung.

Nach deren Angaben kämen auf die Anlieger Kosten in Höhe von etwa 3.000 bis 6.000 Euro zu, je nach Grundstücksgröße. „Einwohnern, für die es nachweislich schwierig wird, den Ausbaubeitrag in einem Zug zu begleichen, kommt die Gemeinde durch eine Ratenzahlungsvereinbarung selbstverständlich entgegen“, erklärt Gemeindesprecher Stephan Reitzig auf Nachfrage.

Im Nachgang zur Anliegerversammlung erklärte die Gemeinde, dass alle Einwände geprüft werden und berechtigte Hinweise der Anlieger ab sofort in die Planung eingearbeitet werden.

 

Foto: Mühlenstraße in Stahnsdorf

Text: Weiß; Foto: Verlag