Sichtbarkeit von Fahrrädern: Kontrollen in Kleinmachnow

Jährlich verunglücken im Land Brandenburg rund 850 Fußgänger und etwa 3.000 Radfahrer im Straßenverkehr. Davon verletzen sich etwa 200 Fußgänger und 600 Radfahrer schwer. Besonders in der Dämmerung besteht ein höheres Unfallrisiko als am Tag. Aus diesem Grund werden Ordnungsamt, Polizei und Sicherheitspartner vom 06. bis 08. November, jeweils morgens in gemischten Teams vor verschiedenen Schulen in Kleinmachnow stehen und Beleuchtungskontrollen an Fahrrädern durchführen.

Die Schüler werden auf das Thema Sichtbarkeit angesprochen und mit Infomaterial und kleinen Präsenten wie Reflektoren versorgt, um die Sichtbarkeit zu erhöhen. Mit Sichtbarkeitshilfen, wie reflektierenden Streifen, können Fußgänger und Radfahrer das Unfallrisiko verringern und von anderen Verkehrsteilnehmern in der Dämmerung und am Abend frühzeitig erkannt werden.

Erstmalig initiiert das Netzwerk Verkehrssicherheit Brandenburg und das Forum Verkehrssicherheit des Landes Brandenburg diese Aktion zur besseren Sichtbarkeit von Fußgängern und Radfahrern im ganzen Bundesland. Am 08. November finden solche Kontrollen von 09:00 bis 11:00 Uhr auch auf dem Klein-machnower Rathausmarkt statt. Angesprochen werden dort vor allem die Erwachsenen.

Die „Landesweiten Tage der Sichtbarkeit“ werden vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung und dem Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg gefördert. Organisiert und umgesetzt werden die einzelnen Aktionen von regionalen Akteuren, unter anderem von Mitarbeitern der Polizei, von Gemeinde- und Stadtverwaltungen sowie lokalen Verkehrswachten. Gefördert wird die Aktion außerdem vom ADAC Berlin-Brandenburg e. V., der DEKRA Automobil GmbH und den Verkehrssicherheitskampagnen „Lieber sicher. Lieber leben.“ sowie „Runter vom Gas“. Auch die Gemeinde ­Kleinmachnow unterstützt gemeinsam mit der Polizei und den Sicherheitspartnern diese Aktion.

Text: Gemeinde Kleinmachnow, TSB/ Foto: pixabay.com