Flucht vor Polizeikontrolle: Teltower Beifahrerin stirbt

Der Wagen fuhr Schlangenlinien – nahe Malchow (Mecklenburg-Vorpommern) wurden Polizeibramte darauf aufmerkam. Bei der Kontrolle der aus Teltow stammenden Insassen raste der Fahrer davon; seine Beifahrerin kam bei einem darauffolgenden Unfall ums Leben.

Auf der Flucht vor einer Polizeikontrolle in Mecklenburg-Vorpommern ist eine Beifahrerin aus Teltow ums Leben gekommen. Ein Polizeisprecher teilte am Sonntag mit, das Auto habe sich bei überhöhter Geschwindigkeit am frühen Sonntagmorgen in Vollrathsruhe (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) überschlagen.

Der 40 Jahre alte Fahrer und die 41-jährige Beifahrerin – beide aus Teltow – wurden von Feuerwehrleuten schwer verletzt aus dem Wrack geborgen. Die Frau kam per Hubschrauber in die Universitätsklinik Greifswald, wo sie später an ihren schweren Verletzungen starb. Das Auto war den Beamten nachts im wenige Kilometer entfernten Malchow aufgefallen, weil es Schlangenlinien fuhr. Als die Insassen des Wagens kontrolliert werden sollten, sei der Fahrer davongerast. Dabei sei er mit bis zu 160 Stundenkilometer über die kurvenreiche Landesstraße 20 durch viele Waldgebiete gefahren.

Die Ermittlungen hätten ergeben, dass der 40-Jährige keinen gültigen Führerschein hatte, so der Polizeisprecher weiter. Zudem bestehe der Verdacht, dass der Fahrer unter Einfluss von Alkohol oder Drogen gefahren sei. Eine Blutprobe sei entnommen worden. In Vollrathsruhe, etwa 20 Kilometer nördlich von Malchow, kam der Wagen von der Straße ab und überschlug sich. Das Auto wurde zerstört. Warum der Fahrer geflüchtet ist, ist nicht endgültig geklärt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. PM

Symbolbild: Pixabay.com