Präsentation „Potsdam 1945 reloaded“
Die Stiftung Garnisonkirche Potsdam lädt am 16. Februar dazu ein, einen Blick hinter die Kulissen des Jugendgeschichtsprojekts „Potsdam 1945 reloaded“ zu werfen. Die interaktive Website bietet beeindruckende Einblicke in das Leben in Potsdam am Ende des Zweiten Weltkriegs.
„Seid wachsam und benutzt euren Kopf!“ lautet der Rat der Zeitzeugin Ursula Weyrauch, den sie ihren Folgegenerationen mitgeben möchte. Neben Gerhard Ling und Detlef Schöning hat auch sie einen besonderen Bezug zum Jahr 1945 in Potsdam. Es war das Jahr der letzten Kämpfe im von Deutschland begonnenen Zweiten Weltkrieg, der bedingungslosen Kapitulation und der ersten Monate des Friedens – doch wie ging es der Bevölkerung in Potsdam mit den Geschehnissen damals? Diesen und vielen weiteren Fragen sind die Bundesfreiwilligen der Stiftung Garnisonkirche Potsdam, Johanna und Tamina, im Rahmen des Programms „Zeitensprünge“ nachgegangen.
Für ihr Projekt „Potsdam 1945 reloaded“ führten sie Gespräche mit Zeitzeugen, darunter Ursula Weyrauch, tauschten sich mit dem Historiker Thomas Wernicke aus und ergänzten ihre Arbeit durch intensive Recherche. Die Ergebnisse haben sie in einer Webseite zusammengeführt, die bereits Ende vergangenen Jahres veröffentlicht wurde.
Die Stiftung Garnisonkirche Potsdam lädt dazu ein, einen Blick hinter die Kulissen des Projekts zu werfen. Am 16. Februar um 17:00 Uhr findet die offizielle Präsentation der Webseite statt. Im Anschluss gibt es ein kurzes Gespräch mit der Zeitzeugin Ursula Weyrauch sowie Gelegenheit zum Austausch bei Snacks und Getränken. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten – von jung bis alt – und ist kostenfrei. Eine Anmeldung wird erbeten per E-Mail an: freiwilligendienst2@garnisonkirche-potsdam.de
Foto: © SGP
