Peter Sattmann hat auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf seine letzte Ruhestätte gefunden
Der Schauspieler, Theaterregisseur und Bühnenautor Peter Sattmann wurde am 7. Januar auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf beigesetzt. In einem jener wildromantischen Bereiche des Friedhofs, die von Zeit, Natur und Stille geprägt sind, wurde sein Grab ganz nach seinem eigenen Wunsch angelegt.
Am 7. Januar nahmen Familie, enge Vertraute, Freunde und langjährige Wegbegleiter Abschied. Unter ihrem Geleit wurde der Sarg des Schauspielers zur letzten Ruhe getragen. Nach langer Erkrankung war Peter Sattmann am 25. Dezember 2025 verstorben.
Peter Sattmann wurde 1947 in Zwickau geboren. Er begann seine Karriere 1969 am Deutschen Theater Göttingen, wo er vor allem mit dem Regisseur Roberto Ciulli zusammenarbeitete. 1975 und 1977 wurde er zum „Schauspieler des Jahres” gewählt. Bis 2020 stand er in über 180 Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera.
Mit ihm ist ein Mensch und Künstler gegangen, der bleibende Spuren hinterlässt. Seine charismatische Präsenz, seine unverwechselbare Ausstrahlung und seine Tiefe prägten über Jahrzehnte die Kunstlandschaft – in Fernsehserien, Filmproduktionen und auf den Theaterbühnen des Landes. Er verstand es, Figuren Leben einzuhauchen und dem Publikum nahe zu sein, leise wie kraftvoll zugleich.
Seine letzte Ruhestätte liegt nun in Nachbarschaft zu großen Namen wie dem Komponisten Engelbert Humperdinck, dem Regisseur F. W. Murnau und dem Schauspieler Jürgen Holtz. Die Entscheidung, einst auf dem Berliner Zentralfriedhof Südwestkirchhof Stahnsdorf beigesetzt zu werden, hatte Peter Sattmann selbst getroffen. Die wildromantische Lage entsprach seinem Wesen und seinen Vorstellungen.
Vor einem nahezu hundert Jahre alten Naturstein werden Fans und Weggefährten künftig innehalten, erinnern und gedenken – an einen Künstler, dessen Werk weiterlebt, und an einen Menschen, dessen leise Spuren noch lange nachhallen werden.
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