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Unternehmerfrühstück in Teltow: Direkter Dialog zwischen Wirtschaft und Verwaltung

Am 27. Mai begrüßte Teltows Bürgermeister Andre Freymuth zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer zum ersten Unternehmerfrühstück der Stadt im Stubenrauchsaal. Neben Vertreterinnen und Vertretern der lokalen Wirtschaft nahmen auch der Regionale GewerbeVerein Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf e. V. (RGV TKS), die Wirtschaftsförderung Berlin-Brandenburg sowie die Wirtschaftsförderung Potsdam-Mittelmark an der Veranstaltung teil.

Das neue Format stieß auf großes Interesse: Viele der eingeladenen Unternehmen nutzten die Gelegenheit, die Ansprechpartner der Stadtverwaltung persönlich kennenzulernen und ihre Anliegen direkt einzubringen. Künftig sollen die Treffen regelmäßig stattfinden. Bereits im Vorfeld hatte Bürgermeister Andre Freymuth betont: „Ich möchte möglichst viele Unternehmerinnen und Unternehmer persönlich kennenlernen und aus erster Hand erfahren, wo und wie wir helfen können.“ Zur Begrüßung ergänzte er: „Es ist wichtig, dass Sie die Menschen in der Verwaltung kennen, die für Sie zuständig sind. Sprechen Sie uns an und sagen Sie uns, was wir als Stadtverwaltung für Sie tun können.“

Auch der RGV TKS nutzte die Gelegenheit, sich und seine Arbeit vorzustellen. „Unser Verein zählt mehr als 132 Mitgliedsunternehmen. Jede und jeder, der sich engagieren möchte, ist bei uns herzlich willkommen“, sagte Vorstandsvorsitzender Olaf Binek. Der Verein setze auf Austausch und Vernetzung, denn diese sollten in der regionalen Wirtschaft ganz oben auf der Agenda stehen. Zudem machte Binek auf die Ausbildungsmesse aufmerksam, die am 28. August in der Grace-Hopper-Gesamtschule in Teltow stattfindet. Die Veranstaltung hat sich aus der früheren Gewerbe- und Jobmesse entwickelt und soll Unternehmen mit potenziellen Nachwuchskräften zusammenbringen.

Dr. Steffen Kammradt, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB)

Bei Kaffee und Brötchen entwickelten sich an den Tischen zahlreiche Gespräche über aktuelle Herausforderungen und Chancen für die regionale Wirtschaft. Dabei zeigte sich erneut, wie wichtig lokale Netzwerke, persönliche Empfehlungen und die enge Bindung an das direkte Umfeld für den wirtschaftlichen Erfolg vieler Unternehmen sind.

Dr. Steffen Kammradt, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB), verwies auf den „Wirtschaftsatlas Brandenburg“ bzw.den Prognos Zukunftsatlas. Die Studie bescheinigt Brandenburg eine starke Rolle als wirtschaftlicher Impulsgeber in Ostdeutschland. Trotz konjunktureller Herausforderungen und eines leichten Rückgangs des Bruttoinlandsprodukts punktet das Land mit steigender Kaufkraft, einer hohen Dynamik bei Gewerbeanmeldungen und der engen Verflechtung mit dem Berliner Arbeitsmarkt. „All business is local, wie man so schön sagt. Sagen Sie uns, wo Unterstützung benötigt wird und was wir für Sie tun können“, so Kammradt.

Auch der Landkreis Potsdam-Mittelmark stellte seine Unterstützungsangebote für Unternehmen vor. „Wir haben uns im vergangenen Jahr strategisch neu aufgestellt“, erklärte Dr. Christoph Löwer, Zweiter Beigeordneter des Landkreises. In diesem Zusammenhang verwies er auf Holger Stein vom Service Wirtschaftsförderung, der Unternehmen in der Region Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf als zentraler Ansprechpartner und Verwaltungslotse zur Seite steht.

„Wir unterstützen Unternehmen inzwischen auf vielen Ebenen“, erläuterte Löwer. Dazu gehören unter anderem die Vermittlung von Räumlichkeiten für Gründerinnen und Gründer, die Begleitung von Unternehmen bei Standortfragen sowie Hilfestellungen bei behördlichen Verfahren. Als Beispiele nannte er die Unterstützung von Firmen im Stahnsdorfer Green Park und die Begleitung von Unternehmen bei der Beschaffung von Arbeitserlaubnissen für internationale Fachkräfte. Darüber hinaus verwies er auf rund 80 Veranstaltungen, die gemeinsam mit dem Technologie- und Gründerzentrum Potsdam-Mittelmark (TGZ PM) angeboten werden – darunter zahlreiche Informations- und Beratungsangebote zu Fördermöglichkeiten für Unternehmen.

Fotos: Redaktion