VBB fragt Fahrgäste nach ihrer Meinung

Wenn Sie am Montag oder in den kommenden Monaten in der Bahn oder der S-Bahn von Bahnmitarbeiterinnen oder -mitarbeitern angesprochen werden, woher sie kommen, wohin sie wollen und mit welchem Ticket Sie fahren, muss es nicht unbedingt eine Fahrkartenkontrolle sein. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) führt vom 10. Februar bis zum 28. November eine Verkehrserhebung durch, die später der besseren Aufteilung der Fahrgeldeinnahmen an die Verkehrsunternehmen dienen soll. Der VBB erhofft sich von rund einer Million Fahrgästen im gesamten Verbundgebiet freiwillige Angaben zu ihrer aktuellen Fahrt.

Etwa 4,2 Millionen Fahrgäste in Brandenburg und Berlin nutzen täglich Bus und Bahn. 38 Verkehrsunternehmen gehören zum Verbund, bei denen jeder VBB-Fahrausweis anerkannt wird. Solch eine Untersuchung für die Aufteilung der Fahrgeldeinnahmen wird etwa alle drei Jahre durchgeführt und zwar auf mehr als 1000 Linien.

Fahrgäste werden um Angaben zur Tarifstufe, zum ausstellenden Verkehrsunternehmen und gegebenenfalls zum Fahrpreis gebeten sowie nach ihrem Fahrweg und Fahrziel. Das soll etwa zwei Minuten dauern und anonym erfolgen. Damit die Fahrgäste keinen möglichen Tirttbrettfahrern auf den Leim gehen, weisen sich die Befragerinnen und Befrager weisen gegenüber den Fahrgästen aus. Der VBB und die Verkehrsunternehmen bitten alle Fahrgäste um eine rege Teilnahme. Weitere Informationen zur Verkehrserhebung gibt es auf der VBB-Homepage.

Foto: Deutsche-Bahn-AG/ Jet-Foto-Kranert