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Steglitzer Woche: Erneute Absage

Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf und der Schaustellerverband Berlin e.V. sagen nun schon zum zweiten Mal die traditionelle Steglitzer Woche ab. Die verschobene und umgeplante Veranstaltung hätte vom 21. Mai bis zum 06. Juni 2021 zum 68. Mal stattfinden sollen.


Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben die Bevölkerung und auch die Veranstaltungsbranche immer noch fest im Griff. „Deshalb ist es notwendig, auf die traditionelle und große Bezirksveranstaltung erneut zu verzichten“, heißt es aus dem Bezirksamt Berlin Steglitz-Zehlendorf. „Das ist für alle Beteiligten traurig und bitter, jedoch geht die Gesundheit jedes Einzelnen vor“, so die Erklärung weiter. Für die bereits verschobene 68. Steglitzer Woche waren über 70 Rahmenveranstaltungen im gesamten Bezirk geplant. Nun wird an einer Neuauflage für das Jahr 2022 gearbeitet.

„Wir sind sehr traurig darüber, dass wir das beliebte Bezirksfest, welches auch über die Grenzen der Stadt bekannt ist, nun schon zum zweiten Mal absagen müssen. Das Coronavirus hat uns immer noch zu sehr im Griff. Deshalb müssen wir uns leider gedulden. Ich hoffe, dass wir uns im nächsten Jahr wieder bei einer der zahlreichen Veranstaltungen der Steglitzer Woche treffen und gemeinsam Spaß haben. Bleiben Sie bis dahin bitte gesund!“, gibt die Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski den Bürgerinnen und Bürgern auf den Weg.

Mit allen Partnern sowie mit den Künstlerinnen und Künstlern, die sich in diesem Jahr anlässlich der 68. Steglitzer Woche präsentiert hätten, werden die Verträge nun auf das Jahr 2022 verschoben. Der neue geplante Veranstaltungszeitraum der 68. Steglitzer Woche ist vom 26. Mai bis zum 12. Juni 2022 vorgesehen – eigentlich wäre es das 70. Jubiläum, nun müssen jedoch zunächst die zwei ausgefallenen Formate nachgeholt werden.

„Wir sind sicher, dass diese Entscheidung – als Maßnahme des Gesundheitsschutzes – bei allen Besucherinnen und Besuchern sowie bei den Beteiligten auf Verständnis stößt“, hofft an im Berliner Südwesten. PM

Symbolbild: Pixabay.com