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Kleinmachnow – Neue Bänke am Checkpoint Bravo

Mit einer Länge von rund 160 Kilometer führt der Berliner Mauerweg um das ehemalige Westberlin herum. Er wird nach und nach mit einem Leitsystem, Erinnerungsstelen und Möblierung ausgestattet. Auch der frühere Grenzverlauf zwischen Kleinmachnow und Berlin ist Teil dieses geschichtsträchtigen Weges, und am einstigen Checkpoint Bravo laden jetzt fünf von Berlin finanzierte neue Bänke zum Verweilen ein.

Anfang 2019 fasste das Berliner Abgeordnetenhaus den Beschluss zur „Ertüchtigung des Berliner Mauerwegs“ mit dem Ziel, den historischen Erinnerungsweg für die Allgemeinheit langfristig zu sichern. Die Projektumsetzung wurde dem landeseigenen Unternehmen Grün Berlin GmbH übertragen. In der Folge wird der Mauerweg abschnittsweise bedarfsgerecht und verkehrssicher erneuert und die Orientierung durch neue Beschilderung und einheitliche Gestaltung verbessert.

Eine eigens für den Mauerweg entwickelte Möblierung bietet an geeigneten Standorten zusätzlich Aufenthaltsangebote. Hierzu zählen auch Standorte in Kleinmachnow wie die Erinnerungs- und Gedenkstätte Checkpoint Bravo im heutigen Europarc Dreilinden oder das Panzerdenkmal, wo die bestehenden Informationen durch die von Berlin finanzierte Möblierung ergänzt werden. Informationsstelen finden sich auch bereits am Königsweg und an der Karl-Marx-Straße.

An der Ginsterheide und im ehemaligen Todestreifen Am Buschgrabensee werden durch Grün Berlin noch Stelen entlang des Mauerwegverlaufes eingebaut die mittels historischer Fotos an den Ursprung des heutigen Mauerwegs erinnern und über historische Besonderheiten berichten sollen.

Fotos: Gemeinde Kleinmachnow