Kleinmachnow: Fundraising für neue Kirchenstühle

Der Bauzaun steht noch, die Außenanlagen sind nicht komplett fertig und innen fehlt noch so einiges. Insbesondere bequeme Stühle. Ebenso modern wie das Gebäude ist der Weg, den die Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow geht, um das Geld für neue Stühle zusammenzubekommen.

Ostersonntag ist Kirchweih

Wenn auch vielerorts Kirchen schließen und entwidmet werden, Kleinmachnow hat ein neues Gemeindehaus mit Kirchsaal gebaut. Am Ostersonntag dürfen Gemeindemitglieder, „U-Boot Christen“ und alle anderen Interessierten zum ersten Mal im neuen Kirchsaal am Zehlendorfer Damm 211 Platz nehmen. Doch es gibt ein Problem: die Bestuhlung. Statt auf bequemen Sitzgelegenheiten könnten Besucher und der teilnehmende Bischof auf Papphockern die Kirchweih erleben. Mit einem Aufruf von Pfarrerin Elke Rosenthal auf der Spendenplattform betterplace.org hofft die Kirchengemeinde auf Unterstützung, nicht von ganz oben sondern von außen: „Wir möchten mit Ihrer Hilfe Stühle für unser neues Gemeindezentrum finanzieren. Genauer für den großen Kirchsaal darin. Wir brauchen 400 Stühle, denn bei uns wird es manchmal richtig voll .… Ein Stuhl kostet 100 €. Der Stuhl wird bequem sein. Die Sitzfläche ist gepolstert. Eine Gesangbuchablage gibt es auch. Old school.“

Bisher gingen insgesamt 1.160 Euro an Spenden ein. Neun Stühle werden noch gebraucht, dann ist eine Stuhlreihe komplett – es fehlen noch 840 Euro, um das Projekt abzuschließen. Wer die Kirchengemeinde unterstützen möchte, kann dies einfach mit einem Klick tun. Dann erfüllt sich sicherlich auch der Wunsch, dass der Bischof während der Kirchweih nicht auf einem Papphocker vom Kirchentag sitzen muss.

Ob Privatperson oder Firma, spenden kann man ganz einfach auf der Seite von betterplace.org oder über die Bankverbindung der Kirchengemeinde.

Text: pst / Foto: Verlag