13. VideoKunstNacht in Kleinmachnow
Am 7. März findet ab 20 Uhr im Landarbeiterhaus Kleinmachnow am Zehlendorfer Damm 200 die 13. Videokunstnacht mit Installationen, Videos, Performances, einer AR-Experience und einem Kurzfilmprogramm statt. Der Eintritt ist frei.
Feministische Ideen waren schon immer utopisch. Am Vorabend des 8. März fragen sich die Veranstalter der 13. Videokunstnacht erneut: Wo stehen wir? Wie kommen wir ihnen näher? Und wo finden wir sie bereits? Mit Installationen, Videos, Performances, einer AR-Experience und einem Kurzfilmprogramm sind alle willkommen, zuzuhören, zu entfliehen, sich anzupassen, durchzuhalten, anzupacken, zu fantasieren, zu begegnen, sich zurückzubesinnen, zu träumen, zu kämpfen und loszulegen.
Programm
20:00 Uhr Begrüßung | Charlotte Kühn
20:15 Uhr Performance | Yvon Chabrowski
21:00 Uhr Panel
21:50 Uhr Performance | Kathrin Hunze
ab 22:20 Uhr Screening Kurzfilme
Screening Experimentelle Kurzfilme
Bermuda (Erik Warolin // Schweden // 2018 // 08:00 min)
Les Lévres gercées (Kelsi Phung et Fabien Corre // Frankreich // 2018 // 05:00 min)
Glückspfad (Thea Sparmeier, Jakob Werner, Pauline Cremer // Deutschland // 2021 // 05:19 min)
Moonjump (Lasse Holdhus // Deutschland // 2018 // 05:18 min)
Yvon Chabrowski spürt in der skulpturalen Video-Performance ‘shattered layers: surfaces, body, and ai images‘ der Frage nach, wie wir uns körperlich im Verhältnis zu den uns umgebenden Bildschirmen bewegen können und welche neuen Sehmechanismen wir entwickeln müssen, um Bilder in ihrer Vielschichtigkeit wahrzunehmen.
Laura Fong Prospers Videoarbeit „Guardiana del Agua“ ist eine Ode an Pachamama, Mutter Erde oder den lebendigen Erdkörper aus aquatischen und Unterwasserwelten, als erhaltenden Körper, der Leben für andere Körper ermöglicht.
Kathrin Hunze hinterfragt mit ihrer Performance zur Videoarbeit DATA ME: DATA SUGAR ausgehend vom Prinzip des Tamagotchi-Effekts den glücklichen virtuellen Körper mithilfe eines Programms namens „Perfect Happiness“.
Kaja Krebs verhandelt in ihrer Installation „Wild Horses“ u.a. mithilfe der Ikonographie des Kupferstichs Melencolia I (Dürer) und dem Karussell als Symbol die Zusammenhänge von Spektakel und Melancholie, Schwindel und technischen Fortschritt.
Lauren Moffatts „Local Binaries“ ist inspiriert von Therapietechniken, die „embodied mindfulness“ (‚verkörperte Achtsamkeit‘) fördern und gibt uns Einblicke in die (inneren) Welten von neun Frauen, die gemeinsam das Universum dieser Augmented Reality entstehen lassen.
Grafik: Die Brücke Kleinmachnow Kunstverein e. V.
