Grenze und Mauerfall – Ausstellung in Kleinmachnow

Am 7. November um 19:00 Uhr wird im Kleinmachnower Rathaus die Foto-Ausstellung „Grenze und Mauerfall in Kleinmachnow“ mit einer Vernissage eröffnet, bei der Bürgermeister Michael Grubert und Manfred Wichmann von der Stiftung Berliner Mauer anwesend sein werden.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Stiftung Berliner Mauer mit der Gemeinde Kleinmachnow, anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Mauerfalls. Sie wird überwiegend Privatfotografien von Fotografen aus Kleinmachnow und Umgebung präsentieren und sich den lokalen Besonderheiten und Ereignissen widmen.

Ausgangspunkt der Ausstellung und der Initiative sind die Fotografien von Michael-Reiner Ernst, der von den 1950er Jahren bis zur Wende die politischen Ereignisse aus der Sicht des faszinierten Amateurs dokumentierte.

In einem Einleitungsteil werden die Grundlagen der Teilung und der Grenzanlagen in Kleinmachnow anhand von Archivmaterialien und Fotografien aus dem Bestand der Stiftung Berliner Mauer vorgestellt. Hier werden auch eine Überblickskarte und ein Luftbild genutzt, um die Verortung der Fotografien in der unmittelbaren Umgebung aufzuzeigen.

Im Hauptteil wird sich die Ausstellungen auf Fotografien von wenigen Fotografen und deren Blicke auf die Grenzanlagen und auf den Mauerfall konzentrieren. Dadurch ergibt sich ein Rhythmus von etwa drei Kapiteln, die jeweils die Bilder und Blickwinkel eines Fotografen und die verschiedenen Orte von Teilung und Wiedervereinigung zeigen.

Geplant sind zeitgenössische Fotografien von Michael-Reiner Ernst [Initiator], Georg Heinze und Edmund Kasperski. Die Kapitel beginnen jeweils mit einem Einleitungstext zum biographischen Hintergrund und zum Hintergrund der Fotografien. Ein besonderer Abschnitt wird den Mauertoten an der Grenze in Kleinmachnow gewidmet. Hier werden die Biographien und Hintergründe der sechs Todesopfer der Berliner Mauer in diesem Gebiet vorgestellt. Dabei wird auch auf die heutigen Gedenkorte vor Ort verwiesen und damit den Besuchern die Anregung gegeben, die authentischen Orte der Teilung und des Gedenkens selber zu besuchen.

Die Ausstellung ist bis zum 2. Januar 2020 im Foyer zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen. Das ist jeweils Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr, dienstags von 8:00 bis 20:00 Uhr, jeden ersten Samstag im Monat von 10:00 bis 13:00 Uhr und während der Veranstaltungen.

Foto: Georg Heinze/ Stiftung Berliner Mauer