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Fairkostbar eröffnet 24/7-Hofladen am 2. August: Gefördertes Modellprojekt stärkt regionale Versorgung in Teltow

Am 2. August 2026 eröffnet Fairkostbar einen neuen 24/7-Hofladen in Teltow. Das Projekt wird im Rahmen von BULEplus / RegioKost gefördert und verbindet regionale Lebensmittelversorgung, digitale Vernetzung und persönliche Begegnung zu einem modellhaften Ansatz für Brandenburg.

Mit dem neuen Hofladen schafft Fairkostbar einen Ort, an dem regionale Produkte rund um die Uhr zugänglich sind. Das Vorhaben richtet sich an Verbraucherinnen und Verbraucher, landwirtschaftliche Betriebe und regionale Anbieter gleichermaßen und setzt auf kurze Wege, transparente Herkunft und eine alltagstaugliche Versorgung vor Ort.


Der Hofladen war zuvor eine leerstehende Infrastruktur und wird nun durch Fairkostbar wiederbelebt. Gemeinsam mit dem Teltower Rübchen Obst- und Gemüsehof entsteht hier ein Smart-Store-Hofladen, der die Nahversorgung mit gesunden und regionalen Lebensmitteln stärkt und zugleich die regionale Landwirtschaft sowie die Erzeuger unterstützt.


„Fairkostbar zeigt, wie regionale Wertschöpfung, Ernährung und Gemeinschaft praktisch zusammengebracht werden können“, sagt Sandra Grittke, Gründerin von Fairkostbar. „Unsere Idee ist aus dem Alltag heraus entstanden: Viele Menschen wollen regional einkaufen, finden aber nach Feierabend geschlossene Hofläden vor. Gleichzeitig brauchen Höfe Unterstützung bei Sichtbarkeit, Vermarktung und digitaler Kommunikation.“


Sandra Grittke wurde für ihr Engagement bereits als „Unternehmerin der Zukunft“ ausgezeichnet. Die Jury würdigte dabei insbesondere die Zukunftsfähigkeit, Proaktivität und Innovationskraft von Fairkostbar. Das Projekt vernetzt Privatpersonen, regionale Anbieter, Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe in Teltow und entwickelt daraus ein Community-Modell, das regionale Versorgung langfristig stärken soll.


Der neue Hofladen in der Ruhlsdorfer Straße 87a ist Teil eines größeren Konzepts. Fairkostbar macht regionale Produzentinnen und Produzenten sichtbarer, unterstützt die Nahversorgung und stärkt regionale Wirtschaftskreisläufe in Brandenburg. Ergänzend dazu verbindet das Modell den stationären Einkauf mit digitalen Funktionen, Bildungsangeboten und einem Gemeinschaftsansatz, der regionale Ernährung im Alltag leichter zugänglich machen soll.


Für die Stadt Teltow und die Region bietet das Vorhaben einen konkreten Mehrwert: Es stärkt die lokale Infrastruktur, fördert Kooperationen zwischen Landwirtschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft und zeigt, wie innovative Nahversorgung im ländlich geprägten Raum umgesetzt werden kann.

Foto: KI-generiert/ MK