Warnstreik – Bus und Bahn fahren am Montag nicht
U-Bahnen, Trams sowie die meisten Busse werden von Montag, 02. Februar 03:00 Uhr, bis Dienstag, 03. Februar 03:00 Uhr, stillstehen. Vor und nach dem Streik kann es zu Ausfällen kommen. Auch auf den Linien der regiobus sind weitreichende Fahrtausfälle wahrscheinlich. Gleichzeitig kann es auch zum Ausfall des regiobus-Infotelefons sowie des Kundenservice im Kundencenter am Bahnhof Werder und dem Kundenbüros am Standort Bad Belzig und am Bahnhof Teltow Stadt kommen.
In den laufenden Tarifverhandlungen für einen neuen Manteltarifvertrag blockiert laut ver.di der Kommunale Arbeitgeberverband Berlin (KAV Berlin) bislang jede Annäherung an die Forderungen der Beschäftigten. Verdi fordert unter anderem höhere Zuschläge für Überstunden, Nachtarbeit und Arbeit am Wochenende. Außerdem will die Gewerkschaft Zulagen entsprechend der individuellen Entgeltstufe durchsetzen. In der Verhandlungsrunde am 29. Februar erklärte der BVG-Vorstand, die wirtschaftliche Lage lasse keine umfassenden tariflichen Verbesserungen zu. „Der BVG-Vorstand verweigert jede ernsthafte Auseinandersetzung mit der Realität der Beschäftigten. Dabei sind gute Arbeitsbedingungen, unter denen die Kolleginnen und Kollegen ihren Beruf auch langfristig ausüben können, zentral, um Beschäftigte im Unternehmen zu halten“, kritisiert der ver.di Verhandlungsführer Serat Canyurt. „Vor dem Hintergrund der Blockade von Seiten des BVG-Vorstand ruft ver.di die Beschäftigten der BVG daher für den 02. Februar zum Streik auf.“
U-Bahnen, Trams sowie die meisten Busse werden von Montag, 02. Februar ab 03:00 Uhr, bis Dienstag, 03. Februar 03:00 Uhr, stillstehen. Vor und nach dem Streik kann es zu Ausfällen kommen, informiert die BVG auf ihrer Homepage.
Auch auf den Linien der regiobus sind weitreichende Fahrtausfälle wahrscheinlich. Gleichzeitig kann es auch zum Ausfall des regiobus-Infotelefons sowie des Kundenservice im Kundencenter am Bahnhof Werder und dem Kundenbüros am Standort Bad Belzig und am Bahnhof Teltow Stadt kommen.
Foto: regiobusPM- Malte Tesch
