100 Baumpaten zum 100. Geburtstag

 Junge Bäume haben es heutzutage nicht leicht, einmal ein großer Schattenspender zu werden. Immer wieder sind sie leider langen Trockenphasen ausgesetzt, die sie nur mit Hilfe überstehen können. Doch Baumpaten können hier helfen und ehrenamtlich das regelmäßige Gießen und Auflockern der Baumscheiben eines jungen Baumes in ihrer Nachbarschaft übernehmen.

Kleinmachnow wirbt seit zwei Jahren um solche Paten für den grünen Nachwuchs. Das Konzept greift bislang leider nur zögerlich, doch eine kleine Gruppe aktiver Helfer konnte schon gewonnen werden. Mit Elke und Ernst-Georg Weinert konnten am gestrigen Mittwoch zwei weitere Baumpaten von Bürgermeister Michael Grubert in dieser Runde begrüßt werden. Beide übernehmen die Fürsorge für jeweils zwei junge Baumhasel am Erlenweg.

Damit gaben sie den Startschuss für ein Projekt, mit dem sich die Gemeinde ein großes Ziel gesetzt hat: Zum 100. Geburtstag der Gemeinde soll die Zahl der Baumpaten im nächsten Jahr von nun 7 auf 100 steigen. Erster Erfolg: Gleich zwei neue Baumpaten meldeten sich direkt beim Bürgermeister an und versprachen zudem, weitere Mitstreiter zu werben.

Um diese Baumpatenschaften im Ortsbild besser erkennbar zu machen und auch das Engagement zu erleichtern, übergab er für jeden Patenbaum einen 60 Liter fassenden Wassersack, der das notwendige Nass in ausreichendem Maß aufnimmt und dem Baum nach und nach zur Verfügung stellt.

Wer selbst Kleinmachnower Baumpatin oder Baumpate werden möchte, findet unter www.kleinmachnow.de/Baumpaten ein entsprechendes Formular, doch ein Anruf im Gemeindeamt tut es auch: 033203 877 2132

Baumpaten erhalten für Ihre Hilfe eine Urkunde der Gemeinde Kleinmachnow und – sofern sie es wünschen – werden sie in der Baumdatenbank und am Baum selbst auch namentlich als Pate genannt.

Foto: Bürgermeister Michael Grubert (m.) mit alten und neuer Kleinmachnower Baumpaten an Kleinmachnows jüngstem grünen Patenbaum, einer Baumhasel.

Text/ Foto: Gemeinde Kleinmachnow