Recklinghausen – die etwas andere Ruhrgebietsstadt – präsentiert sich auf der ITB

Seit Juni 2014 ist Christoph Tesche (CDU) Bürgermeister von Recklinghausen, der Stadt der Ruhrfestspiele mit rund 120.000 Einwohnern. Der Teltower Stadtblatt-Verlag sprach mit Bürgermeister Tesche. Das Recklinghäuser Stadtoberhaupt betonte, das älteste und zugleich eines der größten und renommiertesten Theaterfestivals Europas ist ohne Frage das kulturelle Aushängeschild der Stadt. Es startet stets am 1. Mai und lockt dann fünf Wochen Zigtausende Theaterfans aus aller Welt an. Verantwortlicher Intendant der Ruhrfestspiele ist Olaf Kröck. „Doch sind die Ruhrfestspiele nicht unser einziges kulturelles Highlight. Die Kunsthalle am Hauptbahnhof ist das Mekka zeitgenössischer Kunst, das Ikonenmuseum das größte seiner Art außerhalb des osteuropäischen Raums“, verrät der Bürgermeister.

Bereits 1017 erstmals urkundlich erwähnt und 1236 mit Stadtrechten ausgestattet, ist die Kreisstadt heute das Zentrum für Handel und Dienstleistung, Kultur und Bildung in der Emscher-Lippe-Region. Recklinghausen vermarktet sich gerne als „Die etwas andere Ruhrgebietsstadt“. Warum? Die Kreismetropole liegt im nördlichen Ruhrgebiet direkt auf der Grenze zum Münsterland. Hier verbindet sich großstädtisches Flair mit grüner Münsterländer Kulturlandschaft. Eine Konstellation, die so einzigartig ist.

Beschauliche Architektur in der Innenstadt von Recklinghausen
Foto: Uwe Venter

 Natürlich gibt es die Spuren der Industriekultur in einer Stadt, die über 132 Jahre vom Steinkohlebergbau geprägt war, doch gleichzeitig lockt Recklinghausen mit einer gemütlichen Altstadt, die dank ihrer historischen Struktur mit ganz besonderer Atmosphäre überrascht. „Bei uns gibt es sie noch, die kleinen Straßen und Gassen, in denen inhabergeführte Geschäfte Kunden mit individuellem Geschmack attraktive Sortimente bieten. Ergänzt wird das Angebot durch das Palais Vest, ein modernes Shopping-Center mit 120 Geschäften und ein vielfältiges gastronomisches Angebot“, schwärmt der Bürgermeister.

Das Ikonen Museum in Recklinghausen ist das bedeutendste seiner Art in Westeuropa.
Foto: Uwe Venter

Fest etabliert hat sich Recklinghausen in der Region als Veranstaltungsort attraktiver Events. „Stolz sind wir vor allem auf  „RE leuchtet“, ein Spektakel, bei dem im Herbst mehr als 70 Gebäude und Plätze aufwendig illuminiert werden und bei dem die Fassade des historischen Rathauses an den Wochenenden als Leinwand für eine spektakuläre Show dient, die mit moderner Technik auf die Wand projiziert wird“, sagte Christoph Tesche. Mehr als 200.000 Besucher lockt das Event (www.re-leuchtet.de) in zwei Wochen an. 

Wer sich auf den Weg nach Recklinghausen macht, sollte eine Attraktion auf keinen Fall verpassen – die Halde Hoheward, die zum Landschaftspark Emscherpark gehört. Das imposante Landschaftsbauwerk lädt zu sportlichen Ausflügen mit dem Fahrrad oder dem Segway ein, oder von ihrem Plateau aus einfach zu einem imposanten Rundumblick über das Ruhrgebiet. Und so eignet sich Recklinghausen auch auf ideale Weise, um von dort aus die Region zu erkunden. Wer nähere Informationen über Recklinghausen erfahren möchte, der steuert bei der ITB in den Charlottenburger Messehallen einfach den Stand der Ruhr Tourismus GmbH an (Halle 8.2, Stand 101a). Dort präsentiert sich die Stadt der Ruhrfestspiele gemeinsam mit anderen Kommunen der Metropole Ruhr.

Foto oben: Ruhrfestspiele-Intendant Olaf Kröck (li.) und Bürgermeister Christoph Tesche ©Stadt Recklinghausen

Text: Andreas Gröschl