Trockener März – Waldbrandgefahr steigt

Einmal mehr zeigt sich, wie abhängig wir Menschen von den Launen der Natur sind. Sie lässt sich nicht davon beeindrucken, dass derzeit das Coronavirus in Deutschland wütet und die Kräfte von Feuerwehr, THW und Bundeswehr darum anderswo unterwegs sind. Einen Waldband braucht in dieser Situation niemand. Durch den trockenen und sonnigen März steigt derzeit allerdings die Waldbrandgefahr.

Viele Menschen nutzen Waldflächen und Grünanlagen während der Kontaktsperre, um an die frische Luft zu kommen und Sport zu machen. Neben Abstand halten heißt es darum nun auch: Feuer aus.

Neben dem fehlenden Regen sorgen auch die austreibenden Pflanzen für einen trockenen Boden, da sie ihm Wasser entziehen. Zugleich fangen altes Laub und Reisig leicht Feuer. Die Stadt Berlin bittet darum, unbedingt auf den Wegen zu bleiben. Rauchen im Wald oder an den Ufern von Havel und Badeseen ist ebenso verboten wie das Grill- oder Lagerfeuer in Waldnähe. Auch achtlos weggeworfene Zigarettenkippen können schnell ein Feuer entfachen.