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Polizeiliche Suchmaßnahmen in Stahnsdorf am Güterfelder Haussee

Am 26. Februar wurde die Polizei über eine ungewöhnliche Situation am Ufer des Güterfelder Haussees informiert. Ein Zeuge stellte an der Badestelle des Sees eine leere Schlittschuhtasche, ein paar Straßenschuhe sowie Kufenschoner fest, auf dem zugefrorenen See konnte er jedoch keine dazugehörige Person feststellen.

Umgehend kamen Einsatzkräfte der Polizei zum Ort und suchten den Bereich ab. Ein hierbei eingesetzter Diensthund der Polizei lieferte Ansatzpunkte für die Feuerwehr, welche die gesicherte Suche auf dem Eis vornahm- ohne Feststellungen. Die Polizei Berlin unterstützte die Absuche aus der Luft, aber auch der Hubschrauber konnte keine Person feststellen. Da keine aktuellen Vermisstenmeldungen vorlagen wurde die Absuche in der Folge abgebrochen.

Unabhängig von diesem Fall rät die Polizei grundsätzlich vom Betreten von Eisflächen, egal ob zugefrorener See, Flüsse oder Kanäle, ab. Auch eine vermeintlich geschlossene Eisdecke und starker Frost geben keine Garantie für ein sicheres Betreten! Die Stärke des Eises wird durch viele Faktoren, wie zum Beispiel der Fließgeschwindigkeit des Wassers, einfließende Abwässer, die Schifffahrt oder auch schon durch den Schnee allein beeinflusst. Weiterhin können Strudel vom Gewässergrund wärmeres Wasser nach oben transportieren und halten dadurch das Eis dünn, wobei verdeckte Gefahren entstehen, da diese Stellen nicht zu erkennen sind.

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