Pleite in Itzehoe – Durch einen schlechten Start ohne Chancen auf einen Sieg
Das versuchte Überraschungsmoment der Neuverpflichtung von Jannes Hundt als erfahrener Aufbauspieler glückt leider nicht. Mit einem schlechten Start müssen die 49ers eine deutliche Niederlage mit 66:92 hinnehmen.
„Wir haben, erneut und wie gegen Rhöndorf, das Spiel im 1. Viertel verloren, weil wir nicht aufmerksam bzw. ready zu spielen waren.“ Mit einer Quote von 2/15 im ersten Abschnitt bringt es Head Coach Tomic auf den Punkt. In den ersten 10 Minuten nur 9 Punkte zu erzielen und gleichzeitig schon 13 Punkte in den Rückstand zu geraten, lässt gegen den nun Zweitplatzierten kaum eine Chance offen, um den Sieg mitzuspielen.
Der weitere Verlauf des Spiels ließ auch den letzten Funken Hoffnung erlöschen. Trotz des verkürzten Rückstands zur Hälfte sehen die Eagles in der 2. Hälfte nicht mehr zurück. Mit einem explosiven 3. Viertel mit 34 Punkten der Gastgeber war das Spiel entschieden.
Wie im letzten Spiel ließ die Leistung der Bigs erneut zu wünschen übrig, sie müssten endlich die Härte, die in dieser Liga gespielt wird, annehmen und sich nicht dagegen fürchten, und seien teilweise zu lieb unterm Korb, nach Coach Tomic. Neben den ausbleibenden Körben ist das Rebounding ein großes Problem, die 49ers haben doppelt so viele Offensiv-Rebounds zugelassen, wie sie selbst eingesammelt haben. So geben sie den Gegnern viel mehr Angriffe. Selbst mit besseren Quoten hätten sie es schwer, so Spiele zu gewinnen.
Um das Rebounding wird man sich im Training sofort kümmern müssen und intensiv daran arbeiten.
Das Debüt von Jannes Hundt lässt zwar noch in seiner Produktion zu wünschen übrig, dennoch bringt er eine Energie auf das Feld, welche seine Teammates anregt und das Team zusammenbringt. Von der neuen Verpflichtung erhofft sich der Coachingstaff, dass er das Spiel besser organisiert, Tempo nach vorne macht und die gegnerischen Pointguards unter Druck setzt.
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