Eine Orgel für die Neue Kirche

„Werkzeug“, Instrument“, „Organ“ – auf diese Begriffe lasse sich im Altgriechischen das Wort „Orgel“ zurückführen, erklärt Bernd Kühnlein vom Kleinmachnower Förderkreis für Kirchenmusik. „Organ“ passe davon wohl am besten: „Die Orgel ist das Herz eines jeden Kirchenbaus – die Neue Kirche soll daher endlich ihre Orgel bekommen.“

Die Ostern 2018 eingeweihte Neue Kirche sei längst Mittelpunkt des kirchlichen Gemeindelebens, berichtet Kühnlein. Der Kirchsaal habe eine hervorragende Akustik, und bei der Planung sei bereits Vorsorge für den späteren Einbau der Orgel getroffen worden. Dieser werde im Altarbereich erfolgen – dadurch habe die Gemeinde die Orgel künftig direkt vor Augen: „Ohrenschmaus und Augenweide zugleich!“

Im Bieterverfahren hatte sich die Karl Schuke Berliner Orgelbauwerkstatt GmbH durchgesetzt; die Kirchengemeinde nimmt sich fest vor, einen Kostenrahmen von 590.000 Euro einzuhalten. Diese sollen aus den Reihen ihrer Mitglieder aufgebracht werden; zudem hofft man auf Unterstützung durch Bürgerinnen und Bürger sowie auf Einnahmen von Benefiz-Konzerten.

2022 soll die Orgel einsatzbereit sein, so Kühnlein. „Dafür müssen wir allerdings noch kräftig in die Pedale treten und alle Register ziehen!“