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Bombendrohung in Kleinmachnow

Die im Kleinmachnower Europarc Dreilinden ansässigen Unternehmen Ebay und Ebay Kleinanzeigen erhielten am Mittwoch eine Bombendrohung. Die Mitarbeiter mussten das Gebäude verlassen, Menschen kamen nicht zu Schaden.

Am frühen Mittwochnachmittag erhielten die in Kleinmachnow tätigen Mitarbeiter von Ebay und Ebay Kleinanzeigen eine ungewöhnliche Bitte: Sie mögen ihre Sachen packen und entweder Feierabend machen oder sich ins Homeoffice begeben. Der Grund: eine Bombendrohung, die am Vormittag der Märkischen Allgemeinen Zeitung zugestellt wurde. Die Zeitung hatte zuerst über den Vorfall berichtet.

Die Zeitung hatte über das Online-Kontaktformular am Mittwochvormittag die Nachricht mit einer Bombendrohung erhalten. Als Absender wurden Name und Dienstadresse eines Ebay-Mitarbeiters angegeben, der laut Unternehmenssprecher Pierre DuBois nicht im Verdacht stehe, den Drohbrief verfasst zu haben.

Nach einer schnell einberufenen Krisensitzung informierte das Unternehmen die Polizei; alle Mitarbeiter wurden entweder in den Feierabend oder ins Homeoffice geschickt. „Kein Kollege war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr“, berichtete ein Mitarbeiter auf Nachfrage des Lokal-Reports. Sein Name ist der Redaktion bekannt. Zunächst wurde intern nur von einer „unklaren Bedrohungslage“ berichtet; jeder Mitarbeiter solle sich am Donnerstag über die aktuelle Lage in den Kleinmachnower Räumlichkeiten informieren.

Am Mittwochnachmittag sollten alle Büros auf Auffälligkeiten untersucht werden. Im Drohschreiben wurde auf eine genaue Beschreibung der vermeintlichen Bombe verzichtet. Möglicherweise werde auch ein Sprengstoff-Spürhund eingesetzt, so Du Bois. Derartige Drohungen kämen ein bis zwei Mal jährlich vor. ph

Symbolbild: Pixabay.com