Goldene Regeln für die Sauna

Ein Saunabad dient der körperlichen Erholung und psychischen Entspannung. Um die gesundheitlichen positiven Auswirkungen des Saunabadens voll auszuschöpfen, hat der Deutsche Sauna-Bund e.V. „goldene Regeln“ zusammengestellt. Über allen steht, dass man sich beim Saunabad wohl fühlen soll. Denn das Saunabad ist kein exakt geregelter Vorgang, das für jeden gleich abläuft. So können regelmäßige Saunagänger beispielsweise länger als empfohlen in der Kabine bleiben, während Neulinge vielleicht schon früher die Kabine verlassen.

In jedem Fall soll man ausreichend Zeit mitbringen. Ein vollständiges Saunabad dauert etwa zwei Stunden. Es soll entspannen, ein gehetztes „Abarbeiten“ der Anwendungen belastet den Körper eher als dass es ihn entspannt. Auch sollte man nicht hungrig oder mit vollen Magen in die Sauna gehen. Vor dem Saunagang, sollte jeder duschen und sich anschließend gut abtrocknen, denn trockene Haut schwitzt schneller. Eine weitere Regel, die der Hygiene geschuldet ist, lautet, dass man das Liegetuch unter den ganzen Körper legen soll. Der Aufenthalt sollte kurz, die Wirkung aber intensiv sein. Deshalb ist es ratsam, auf der mittleren oder oberen Bank zu liegen. Acht bis 15 Minuten reichen dabei völlig. Die letzten zwei Minuten sollte man sich aufsetzen, um den Kreislauf an die aufrechte Haltung zu gewöhnen.

Ein verbreiteter Irrtum ist, dass man nach dem Saunagang  sofort unter die Dusche oder ins Tauchbecken springt. Vielmehr sollte man sich erst an der frischen Luft abkühlen, denn der Körper benötigt jetzt Sauerstoff. Erst danach mit einem Kneippschlauch oder unter der Schwallbrause abkühlen. Nach der Abkühlung bewirkt ein warmes Fußbad ein wohliges Wärmegefühl. Nochmalige Kaltwasseranwendungen trainieren besonders intensiv die Blutgefäße und erhöhen die Widerstandsfähigkeit Ihres Körpers. Im Anschluss daran empfiehlt sich eine kleine Ruhepause zur Förderung der Erholung. Übrigens sollte man während des Saunabades nichts trinken, da sonst der Effekt des Entschlackens weitgehend unterbleibt.

Drei Saunagänge hintereinander genügen, um die erstrebten gesundheitlichen Ziele zu erreichen.

Um die Wirkung der Sauna beizubehalten und um ungünstige Kreislaufreaktionen zu vermeiden, sollte deshalb nach der Sauna auf sportliche Betätigungen verzichtet werden. Eine Massage dagegen kann zwischen den Saunagängen oder im Anschluss an die Sauna die entspannende Wirkung noch verstärken.

Quelle: Deutscher Sauna-Bund e.V./ Bild von Ulrike Leone auf Pixabay