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213. Historisches Siegesfest in Großbeeren

Vom 21. bis 23. August findet in Großbeeren das 213. Siegesfest statt. Wie in den Vorjahren wird im Festzelt auf dem Alten Gutshof gefeiert. Daneben wird ein Rummel mit Fahrgeschäften für Groß und Klein organisiert, der auch mit kulinarischen Angeboten lockt.

Traditionell schlagen die historischen Truppen ihr Lager am Küsterteich auf. Besonders lohnenswert sind die Führungen durch das Biwak am Samstagvormittag. Auch die Gefechtsdarstellung der „Schlacht bei Großbeeren” wird wieder zahlreiche Schaulustige anziehen.

Fackelumzug: Laufen Sie gemeinsam mit historischen Truppen und zahlreichen Besuchern durch den Ort zum Festplatz.

Musik und Tanz: Feiern Sie zu Live-Musik, unter anderem mit Flugmodus und den Carousellies.

Kinderprogramm: Die lustigen Kindershows werden Kinderaugen zum Leuchten bringen

Turmsingen: Erleben Sie die musikalischen Darbietungen des Gemischten Chors und des Dahmeländer Blasorchesters in einmaliger Kulisse

Bülowlauf: Machen Sie mit beim Bülow-Gedenklauf, organisiert vom Lauftreff des GHC – für Läufer und Laufbegeisterte jeden Alters

Öffnung des Gedenkturms: An allen drei Veranstaltungstagen haben Sie die Möglichkeit, den Gedenkturm Großbeeren mit Museumshalle und Aussichtsplattform zu besichtigen.

Programm der Schinkelkirche: Besuchen Sie Freiluftcafé und Trödelmarkt an der Schinkelkirche und nehmen Sie am traditionellen Freiluftgottesdienst und Friedensgebet teil.

In der Schlacht bei Großbeeren standen am Nachmittag des 23. August 1813 bei strömendem Regen 75.000 Franzosen und sächsische Verbündete unter Marschall Charles Oudinot 100.000 preußischen, russischen und schwedischen Soldaten unter General von Bülow gegenüber. Gegen den Willen seines Oberbefehlshabers, des schwedischen Kronprinzen (und ehemaligen Marschalls von Frankreich) Karl XIV. Johann, gab von Bülow den Befehl zum Bajonettangriff auf ganzer Linie. Legendär sind seine Worte: „Unsere Knochen sollen vor Berlin bleichen, nicht dahinter!“ Die Franzosen verloren über 4.000 Mann und 14 Geschütze. Die Niederlage verhinderte ein weiteres Vordringen der napoleonischen Truppen nach Berlin und beendete die französische Herrschaft in der Mark Brandenburg.

Fotos: Pixabay.com