Mit dem Rad durch Kleinmachnow: Wo es noch hakt – und was sich ändern ließe
Rund 30 Radfahrer machten sich am 22. September auf den Weg, um gemeinsam mit der Lokalen Agenda Verkehr die neuralgischen Punkte der Kleinmachnower Radinfrastruktur zu erkunden. Die Stimmung war aufmerksam, engagiert und geprägt von dem Wunsch, die alltäglichen Wege sicherer zu machen.
Seit 14 Jahren liegt ein umfassender Masterplan für eine fahrradfreundliche Gemeinde vor, doch gerade an den „Knotenpunkten“ gibt es nach wie vor Lücken in der Führung des Radverkehrs und dadurch Gefahrenstellen für alle Verkehrsteilnehmer. Aufgerufen waren alle Teilnehmer ihre Erfahrungen und Vorschläge vor Ort einzubringen um die Sicherheit von Radfahrenden zu verbessern.
Die Tour führte vom Rathausmarkt über die Kreuzung Thomas-Müntzer-Damm/Zehlendorfer Damm, vorbei an der Thälmannstraße und über die Karl-Marx-Straße bis zum Uhlenhorst und den Kammerspielen. Zurück ging es über den ODF-Platz und die Hohe Kiefer – eine Strecke, die viele Kleinmachnower täglich nutzen.
Immer wieder stellte sich die zentrale Frage: Wie lassen sich Gefahrenstellen entschärfen, und wie können Radfahrende im Straßenverkehr besser sichtbar werden? Jens Klocksin und Helmut Mitze von der Lokalen Agenda Verkehr sowie Emily Reich aus der Gemeindeverwaltung nahmen die zahlreichen Hinweise dankbar auf.


Welche Ideen besonders überzeugten und welche Maßnahmen trotz knapper Mittel realistisch erscheinen, erfahren Sie in der Novemberausgabe des lokal.report.
Foto: Ute Bönnen
