Kleinmachnower Schleuse: Elektroanlage wird erneuert

Ganz im Einklang mit der See über den Teltowkanal schippern – ganz so leicht geht das demnächst nicht mehr. Die Elektroanlage der Kleinmachnower Schleuse wird im Auftrag des Wasserstraßen-Neubauamtes Berlin erneuert.

Demnach sei überalterten Elektroanlagen sehr störanfällig, wie die Gemeinde berichtet. Überwiegend noch aus DDR-Produktion stammende Systemkomponenten sind nicht mehr lieferbar, so dass die Anlage nur noch mit hohem Aufwand und viel Kreativität der Anlagentechniker in Betrieb gehalten werden kann. Aus diesem Grund erfolgt jetzt eine komplette Erneuerung der gesamten Elektroanlagen.

Gleichzeitig erhält die Schleusenanlage einen neuen zentralen Bedienstand im denkmalgeschützten Mittelturm auf dem Trenndamm zwischen Nord- und Mittelkammer. Außerdem soll für die später vorgesehene Fernbedienung von einer noch auf dem Bauhof Berlin-Grünau des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Berlin eine neue Leitzentrale gebaut werden. Bereits fast fertig ist die Anlage zum automatischen Toranhub.

Die Gesamtbauausgaben für das Bauvorhaben in Höhe von etwa 4 Millionen Euro finanziert der Bund. Alle Arbeiten sollen bis November 2018 abgeschlossen sein. Vom 22. Oktober bis zum 9. November 2018 wird die Schleuse schließlich wegen einer planmäßigen Bauwerksinspektion für den Schiffsverkehr gesperrt. 

Für die Arbeiten, die eine Schifffahrtssperre erfordern, werden während einer im Zeitraum ausgeführt.

Text: TSB/PM, Foto: TSB