Weihnachtsbaum selbst schlagen – hier ist es möglich

In der Adventszeit bieten staatliche, kommunale und private Forstbetriebe in Brandenburg Termine zum Baumschlagen an. Auch Schmuckreisig, Gestecke, Wildfleisch oder Kaminholz gehören teilweise zum Angebot. Zusammen mit Kindern kann man aus der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum ein kleines Abenteuer machen.

Den größten Anteil am Verkaufsangebot in Brandenburg haben mit rund der Hälfte Kiefern und Schwarzkiefern. Die Preise schwanken je nach Baumart und Größe und können regional unterschiedlich sein. Richtwerte für den laufenden Meter Weihnachtsbaum sind 14 Euro für Kiefer und Schwarzkiefer, 15,50 Euro für Fichte und Douglasie, 16 Euro für Stechfichte und Küstentanne und 24 Euro für die Nordmanntanne.

Wir zeigen, wo Sie im Umkreis von 60 Kilometern Kiefern, Fichten und Tannen finden:

POTSDAM-MITTELMARK

Auf dem Werderander Tannenhof in Plessow bei Werder (Havel) wachsen Weihnachtsbäume, denen man vom 14. November bis zum 23. Dezember von 9 bis 17 Uhr und an Heiligabend bis 12 Uhr mit dem eigenen Werkzeug oder einer geliehenen Säge samt Karren zu Leibe rücken kann. Am Stand wird der Stamm für den Ständer passend gemacht und für den Transport nach Hause in ein Netz gehüllt. Im Hofladen gibt es zur Stärkung Glühwein und Bratwurst. Adresse: Lehniner Chaussee 19, Werder (Havel), Ortsteil Plessow, Telefon 03327 43265.

Den Weihnachtsbaum selber schlagen mit Lagerfeuer und Imbiss kann man am 7., 14., 15., 21. und 22. Dezember von 10 bis 15 Uhr auf der Weihnachtsbaum-Plantage Groß Marzehns. Als Weihnachtsbäume stehen Blaufichten und Nordmanntannen zur Wahl. Adresse: Rabener Weg, Groß Marzehns, A9, Abfahrt Klein Marzehns, Telefon 033848 60005.

TELTOW-FLÄMING

Auf dem Spargelhof Diedersdorf findet der Weihnachtsbaumverkauf am 7., 8., 14., 15., 21. und 22. Dezember von 10 bis 17 Uhr im Hofladen und auf der Plantage statt. Natürlich können die Bäume auch hier selbst geschlagen werden. Adresse: Spargelgut Diedersdorf, Birkholzer Straße 103, Großbeeren OT Diedersdorf.

Im Weihnachtsbaum-Wald Mellensee in der Nähe von Zossen kann man vom 29. November bis zum 23. Dezember jeweils von 8 bis 17 Uhr und an Heiligabend bis 12 Uhr selbst Säge oder Axt schwingen und am Lagerfeuer gibt es Glühwein, Kinderpunsch und Bratwurst. Jedes Kind wird zudem vom Weihnachtsmann mit einem kleinen Geschenk überrascht. Weitere Aktionen: Ponyreiten und Kerzenziehen. Adresse: Jörg Martin Christbäume & Schmuckreisig Mellensee, Am Mokeweg, Mellensee.

DAHME-SPREEWALD

Auf dem etwa sechs Hektar großen Gelände der Försterei Wüstemark in Zeuthen wachsen Tannen, Fichten und Kiefern zwischen einem und drei Metern Höhe. Für Fichten und Kiefern bezahlt man etwa 26 Euro, für eine Tanne 30 Euro. Nach dem Schlagen kann man sich die klammen Finger bei Glühwein, Suppe oder Wurst am Feuer aufwärmen. Für Kinder gibt es Kakao oder Punch und Stockbrot. Auf dem Hof gibt es auch einen Wildverkauf. Am 14. und 15. Dezember ab 10:00 Uhr kann der Wunschbaum geschlagen werden, es können aber auch gesonderte Termine vereinbart werden. Adresse: Landwirtschaftsbetrieb Ronny Büttner, Sperberzug 28, Wildau, Telefon: 0178 1730260.

Fichten, serbische Fichten, Blaufichten, Douglasien und Kiefern aus ökologischem Anbau können am 14. Dezember von 12 bis 16 Uhr auf der Weihnachtsbaum-Plantage Kablow bei Königs Wusterhausen selbst geschlagen werden. Weitere Termine sind individuell nach telefonischer Vereinbarung unter der Rufnummer 03375 294780 möglich. Der Hof weist darauf hin, dass das Angebot wegen der extremen Trockenheit in diesem Sommer begrenzt ist.

OBERHAVEL

Im ausgedehnten Waldgebiet des Krämerhofs können Besucher ihren Baum selber schlagen, Glühwein, Früchtepunsch und Gegrilltes vom Holzkohlegrill genießen und am Lagerfeuer verweilen. An den Wochenenden gibt es auch traditionellen Stockbrotbacken. Termine: bis 23. Dezember, donnerstags und freitags von 11:00 bis 14:30 Uhr, samstags und sonntags von 10:30 bis 15:30 Uhr, Adresse: Krämerhof, Am Krämerwald 13, Oberkrämer, Telefon: 0178 5415331.

Weitere Höfe finden Sie hier.

Foto: Franziska Gilli