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Eine Foto-Tour durch Island und Grönland

Feuerball und Eisland zugleich, sind Island und Grönland vor allem Reiseziele für Naturliebhaber. Der 3D-Fotograf Stephan Schulz hat beide Inseln zu allen Jahreszeiten besucht und stellt sie am 07. Oktober in Teltow während einer Live-Reportage vor.

Per Auto, Fahrrad, Schiff und zu Fuß hat der 3-D-Fotograf Stephan Schulz Grönland und Island besucht. Auf dem Rücken von Islandpferden ritt er über die Hochlandwüste des Sprengisandur. Er erlebte einen spektakulären Vulkanausbruch und beschreibt in humorvollen Erzählungen, wie er sich mit dem Fahrrad auf zum Teil fürchterlichen Wellblechpisten durchs Hochland kämpft, auf denen das Furten von eiskalten Gletscherflüssen noch den angenehmsten Teil darstellt, oder wie er im Winter im Niemandsland auf der total vereisten Ringstraße befürchten muss, von einer Orkanböe mit dem Auto von der Straße geweht zu werden.

Auch aus fotografischer Sicht war Stephan Schulz von diesen Inseln fasziniert. Durch die ständig wechselnden Wetterverhältnisse entstehen einmalige Lichtstimmungen, und die langen Winternächte werden von unglaublich schönen Polarlichtern erhellt. Bei all diesen Naturschätzen beleuchtet Schulz aber auch kritische Themen wie Walfang, Massentourismus oder energieintensive Aluminiumhütten, die die Isländer vor einen Scheideweg in Sachen Umweltpolitik stellen.

Am 07. Oktober um 17:00 und 20:00 Uhr präsentiert Schulz seine Eindrücke in einer spannenden 3D-Show im Stubenrauchsaal des Neuen Rathauses Teltow, Marktplatz 1 – 3. Einlass ist jeweils 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn. Der Eintritt kostet im Vorverkauf 8 Euro, an der Abendkasse 10 Euro, ermäßigt 5 Euro. Vorverkaufsstellen sind die Tourist-Information Teltow (Marktplatz 1 – 3, Teltow) sowie die bekannten Vorverkaufsstellen. Eine 3D-Brille ist für 1 Euro pro Stück an der Abendkasse erhältlich. Diese ist nicht mit Kinobrillen identisch, so die Veranstalter. Der Zutritt zur Veranstaltung ist nur mit gültigem personalisiertem Ticket und Personalausweis möglich, da die Kontaktnachverfolgung aufgrund der anhaltenden Pandemielage weiterhin gewährleistet werden muss. PM

Bild: Stephan Schulz