Entlastung für Stahnsdorf und Teltow

Nach rund anderthalb Jahren Bauzeit wird am heutigen Donnerstag die 3,5 km lange L 77n für den Verkehr freigegeben. Damit wird der überregionale Verkehr an den innerörtlichen Bereichen von Teltow und Stahnsdorf im Zusammenwirken mit der Mitte Dezember fertiggestellten Biomalzspange vorbeigeleitet und die Orte damit deutlich vom Verkehr entlastet. Die Verkehrsfreigabe der neuen Ortsumfahrung L77 bietet die Chance zum ortsverträglichen Umbau der alten L77 mit dem Ziel, Entwicklung und Verbesserung der Lebensqualität in der Gemeinde Stahnsdorf.

Verkehrsminister Guido Beermann: „Hier in dieser unmittelbar an Berlin angrenzenden Region zwischen den Autobahnen A 115 und A 10 gibt es ein hohes Verkehrsaufkommen. Die neue L 77n bringt gemeinsam mit der im Dezember 2019 eröffneten Biomalzspange insbesondere den Stahnsdorferinnen und Stahnsdorfern eine große Entlastung.“

Die Trasse der L 77n beginnt an der Ruhlsdorfer Straße in Stahnsdorf in Höhe des Fitnesscenters, von dort verläuft sie in südöstlicher Richtung, quert die ehemalige S-Bahntrasse und verläuft westlich des Gemeindeweges „Grüner Weg“ bis an die Südspitze des Gewerbegebietes „Quermathe/Grüner Weg“. Danach schwenkt die Trasse vom Grünen Weg ab und verläuft in südliche Richtung bis zur L40. Die L77n wird mit der L40 über einen Knotenpunkt verknüpft.

Die Gemeinde Stahnsdorf plant die Blumensiedlung über den Enzianweg und den Gladiolenweg an die L77n anzubinden. Das Gewerbegebiet „Quermathe / Grüner Weg“ soll über die Quermathe mit der L77n verknüpft und damit an das überregionale Straßennetz angeschlossen werden. Auch eine Anbindung des „Green Parks“ ist künftig vorgesehen.

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