Tag der Deutschen Industrie 2021

Von Volkert Neef

Als eine von drei Pilotveranstaltungen in Berlin während der Pandemie fand vom 21. bis zum 23. Juni der „Tag der deutschen Industrie 21“ (TDI) statt. In einer Kongresshalle in Berlin-Friedrichshain blühte die Event-Branche wieder ganz allmählich auf.

Bis zu 500 Teilnehmer konnten vom 21. bis 23. Juni auf dem „Tag der deutschen Industrie 21“ Prof. Siegfried Russwurm, Präsident des BDI und Dr. Joachim Lang, Hauptgeschäftsführer des BDI, von Ort in Berlin-Friedrichshain zu dieser hybriden Konferenz begrüßen. Ein sorgsam ausgearbeitetes und ständig aktualisiertes Hygienekonzept gewährleistete dabei die größtmögliche Sicherheit, womit endlich wieder ein Live-Event stattfinden konnte.

Der Veranstalter konnte als Referenten u. a. Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (alle CDU), Bundesfinanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD), Grünen-Bundesvorsitzende Annalena Baerbock, Staatsministerin Dorothee Bär (CSU), den FDP-Vorsitzenden Christian Lindner sowie den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) begrüßen. Hinzu kamen Sigrid Nikutta, Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn, und Hildegard Müller, Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie.

Erhebliche Schwächen des Wirtschaftsstandorts Deutschland sprach Siegfried Russwurm an. So habe die öffentliche Verwaltung schon immer unter Digitalisierungsdefiziten gelitten. Die Pandemie habe diese erheblichen Digitalisierungsdefizite in Deutschland jetzt schonungslos im ganzen Ausmaß gezeigt. Damit man Infrastrukturdefizite schnellstmöglich aufholen könne, würden dem Staat jährlich ca. 20 Milliarden Euro fehlen. Bundeskanzlerin Merkel ist sich bewusst, dass man „in den kommenden Jahren gigantische Summen ausgeben muss“. Man lebe in einer Zeit des Umbruchs, und gerade jetzt seien Investitionen von großer Bedeutung. Der Wandel hin zu einer klimafreundlicheren Wirtschaft habe seinen Preis.

Bernd Schlömer (siehe Titelbild) gehört der FDP-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus an und ist im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg zu Hause. Der Parlamentarier ist u. a. Sprecher für Bürgerschaftliches Engagement, Digitalisierung & Verwaltungsmodernisierung seiner Fraktion. Gegenüber dem TSB-Verlag erkläte Schlömer: „Friedrichshain-Kreuzberg ist immer eine gute Wahl, um über die Zukunftsentwicklung Deutschlands zu sprechen. Es ist ein Ort, der Talente aus aller Welt anzieht, um von hier aus Ideen und Impulse für eigene Unternehmensgründungen zu setzen. Insofern ist der Bezirk der ideale Ort, um Neues anzuschieben und gute Debatten zu wagen“.

Foto: Michael Königs