Corona-Überbrückungshilfen verfügbar

Die Brandenburger Landesregierung versucht weiter, Unternehmen zu stützen, die durch die Corona-Krise in Schieflage geraten sind. So können nun neue Finanzhilfen beantragt werden.

Nach den Soforthilfen für die Wirtschaft kommen nun die Überbrückungshilfen. Unternehmen, die noch immer mit massiven Gewinneinbrüchen kämpfen müssen, können diese neuen Hilfen bereits seit dem 10. Juli beantragen. „Die wirtschaftliche Situation vieler Unternehmen ist noch immer kritisch. Damit schließen wir an die Soforthilfen an und es erhalten diejenigen Unterstützung, die am schwersten von der Corona-Krise getroffen sind“, sagt Helmut Barthel, Sprecher für Wirtschaftspolitik und Digitalisierung der SPD-Landtagsfraktion. Unternehmen, Soloselbständige oder Angehörige der Freien Berufe, die im April und Mai dieses Jahres einen Umsatzrückgang von mindestens 60 Prozent im Vergleich zu den Vorjahresmonaten April und Mai 2019 hatten, können Überbrückungshilfen beantragen. Den Antrag können sie allerdings nicht direkt stellen, sondern müssen diese neuen Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen, über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer beantragen. Die Anträge werden von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) entgegengenommen. Die Laufzeit des Zuschussprogramms beträgt drei Monate (Juni bis August 2020).

Die ILB kann weitere Auskünfte geben. Unternehmen, Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe können sich von Montag bis Freitag, 09:00 bis 17:00 Uhr, hier informieren: Info-Telefon Corona-Überbrückungshilfe bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) 0331 23182299 oder per E-Mail über: corona-ueberbrueckungshilfe@ilb.de

„Mit diesem Programm haben Unternehmen und Selbstständige die Möglichkeit, sich von den Betriebskosten zu entlasten. Damit können einige Sorgen reduziert werden“, sagt die/der SPD-Landtagsabgeordnete Helmut Barthel, Sprecher für Wirtschaftspolitik und Digitalisierung der SPD-Landtagsfraktion Für das Programm Überbrückungshilfe stehen insgesamt 25 Milliarden Euro zur Verfügung, je nach Betriebsgröße und Anzahl der Mitarbeitenden können zwischen 9.000 und 150.000 Euro erstattet werden.   PM

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